VfB-Führungskrise: Hitzlsperger will sich gegen Vorwürfe wehren!

Stuttgart - Das Baden-Württemberg-Duell zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg (1:2) war erst wenige Minuten vorüber, als sich der schwäbische Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger (38) schon via Twitter meldete.

Er ist zuletzt in die Kritik geraten: VfB-Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger (38).
Er ist zuletzt in die Kritik geraten: VfB-Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger (38).  © Tom Weller/dpa

Eine "bittere Niederlage", hieß es in dem Post, bevor der Meisterschütze von 2007 auf die Krise in der Stuttgarter Führungsetage einging: "Noch bitterer waren die letzten 3 Wochen für mich persönlich und alles rund um den VfB."

"Fast alles ist falsch gelaufen", so Hitzlsperger, der zuletzt medial viel kritisiert wurde. Ausschlaggebend dafür war seine Präsidentschaftskandidatur sowie seine verbale Attacke gegen den aktuellen Amtsinhaber Claus Vogt (51).

Vieles was in der Öffentlichkeit geschrieben und gesagt wurde, wolle Hitzlsperger nicht so stehen lassen, weshalb er für Sonntag ankündigte, "zu einigen Punkten Stellung" zu beziehen.

Man darf allerdings gespannt sein, was der Meisterspieler von 2007 zu sagen hat. Denn eigentlich wurden er und sein Widersacher Vogt vom Vereinsbeirat gebeten, sich öffentlich erstmal nicht zum Machtkampf zu äußern.

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So ganz hatte sich Hitzlsperger daran aber nicht gehalten. Bereits am Freitagabend teilte der 38-Jährige einen Artikel der Bild-Zeitung auf Twitter und schrieb dazu: "Esecon entlastet VfB, Stuttgart prüft Strafanzeige!". Ein Posting, das etwas verzweifelt wirkte. Seit Wochen bröckelt im Zusammenhang mit dem Machtkampf das Image von Hitzlsperger, der einst als unantastbar galt.

Zwar hatte sich der Vorstandsboss immerhin für den Ton in seinem Brandbrief bei Vogt entschuldigt, doch seine Bewerbung ums Präsidentenamt zog er bisher nicht zurück.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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