VfB Stuttgart bekommt durch kurioses Eigentor von Werder Bremen den Sieg geschenkt!

Stuttgart - Die Schwaben träumen weiter von Europa! Der VfB Stuttgart hat den SV Werder Bremen mit 1:0 (0:0) geschlagen. Damit rücken die Schützlinge von Coach Pellegrino Matarazzo auf den siebten Tabellenrang vor. Für das einzige Tor des Tages sorgte Bremens Ludwig Augustinsson per Eigentor (81. Minute).

Nach enttäuschenden 45 Minuten gehen die Bremer Milot Rashica (l.) und Maximilian Eggestein in die Halbzeitpause.
Nach enttäuschenden 45 Minuten gehen die Bremer Milot Rashica (l.) und Maximilian Eggestein in die Halbzeitpause.  © DPA/Tom Weller

Im Vergleich zur 0:4-Klatsche beim FC Bayern München veränderte Matarazzo seine Startelf auf zwei Positionen. Für Naouirou Ahamada begann Mateo Klimowicz, zudem ersetzte Philipp Förster den am Kreuzband verletzten Silas Wamangituka.

Auch Werder-Trainer Florian Kohfeldt tauschte nach dem 1:2 gegen den VfL Wolfsburg zweimal. Anstelle von Milos Veljkovic (Oberschenkelzerrung) und Josh Sargent (Gelb-Rot-Sperre) rückten Christian Groß und Niclas Füllkrug ins Team.

Beim VfB Stuttgart stellte sich im Vorfeld die Frage, inwiefern man die Ausfälle von Wamangituka und Nicolas Gonzalez verkraften würde.

Nach 45 Minuten musste man konstatieren: Die Angreifer fehlten den Schwaben an allen Ecken und Enden. So ließ der VfB gegen unbequeme Bremer oft die nötige offensive Inspiration vermissen, sodass eine chancenarme erste Hälfte die Konsequenz war.

Einzig Förster sorgte für Lichtblicke. Er hatte die beste Chance, als er aus zentraler Position zum Distanzschuss ansetzte, doch Werder-Keeper Jiri Pavlenka parierte souverän (25.).

Mit dieser Elf ging der VfB Stuttgart das Heimspiel gegen den SV Werder Bremen an

So begann der SV Werder Bremen beim VfB Stuttgart

Ludwig Augustinsson trifft ins eigene Netz zur Führung für den VfB Stuttgart

Sasa Kalajdzic (l.) und Gonzalo Castro (Mitte) bejubeln den VfB-Siegtreffer.
Sasa Kalajdzic (l.) und Gonzalo Castro (Mitte) bejubeln den VfB-Siegtreffer.  © DPA/Tom Weller

Auch von Bremen kam wenig. Die größte Gelegenheit für die Gäste von der Weser hatte Augustinsson, doch dessen Schuss hielt VfB-Schlussmann Gregor Kobel gekonnt (22.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte machte Werder dann den frischeren Eindruck und spielte munter nach vorne. So setzte sich Milot Rashica auf dem rechten Flügel durch und spielte die Kugel in den Rückraum. Dort stand Füllkrug, der das Tor hätte machen müssen, stattdessen das Leder aber in den Stuttgarter Himmel schoss (55.).

Der VfB wachte langsam ebenfalls auf und bemühte sich mehr im Spiel nach vorne. Doch den Schwaben fehlte es an Genauigkeit - bis zur Schlussphase.

Dann setzte Borna Sosa zur Flanke von links an und Stuttgarts Angreifer Coulibaly und Sasa Kalajdzic stiegen im Zentrum hoch. Das Tor zum 1:0 für den VfB machte aber ein Bremer. Augustinsson beförderte das Leder per Schulter ins eigene Netz (81.). Dem hatte Werder nichts mehr entgegenzusetzen, sodass es beim knappen Schwaben-Sieg blieb, der die Träume von Europa lebendig hält.

Weiter geht es für Bremen am kommenden Samstag gegen RB Leipzig (15.30 Uhr/Sky. Der VfB empfängt dann zum Top-Spiel Borussia Dortmund (18.30 Uhr/Sky).

Titelfoto: DPA/Tom Weller

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