VfB Stuttgart hadert mit ungerechter Pleite

Stuttgart - Es war eine brutale Pleite für den VfB Stuttgart!

Hat ein Spiel auf Augenhöhe gesehen: VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (43).
Hat ein Spiel auf Augenhöhe gesehen: VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (43).  © Swen Pförtner/dpa

Denn auch gegen den VfL Wolfsburg zeigten die Schwaben einmal mehr eine gute Leistung.

Am Ende stand trotzdem eine 0:1(0:0)-Niederlage (TAG24 berichtete).

Die Gründe dafür?

Vor allem fehlte das Glück, das die Stuttgarter beim 2:2-Last-Minute-Remis am vergangenen Dienstag gegen den 1. FC Union Berlin noch auf ihrer Seite hatten.

Bezeichnend dafür war die Entstehung des Wolfsburger Siegtreffers: Josip Brekalo (22) feuerte einen Freistoß an der Strafraumgrenze mit viel Wucht in Richtung Tor, ehe Orel Mangala (22) sowie Silas Wamangituka (21) den Ball ping-pong-artig und unhaltbar für Schlussmann Gregor Kobel (23) ins eigene Tor abfälschten (49. Minute).

"Sie haben ihre komische Chance genutzt und wir unsere eben nicht", war VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (43) nach der Partie sichtlich enttäuscht.

Der VfB Stuttgart hätte gegen den VfL Wolfsburg durchaus einen Elfmeter bekommen können

Viel los beim Schiedsrichter Florian Badstübner (29), mit dessen Leistung die VfB-Profis nicht einverstanden waren.
Viel los beim Schiedsrichter Florian Badstübner (29), mit dessen Leistung die VfB-Profis nicht einverstanden waren.  © Swen Pförtner/dpa

Hinzu kam die Riesenmöglichkeit von Nicolas Gonzalez (22), der nach einer Flanke von Roberto Massimo (20) mutterseelenallein vor dem Tor stand und die Kugel am VfL-Gehäuse vorbeistolperte (70.).

"Der Pass hätte besser in den Lauf kommen müssen", aber trotzdem: "Das war eine Chance, die drin sein kann", ordnete Matarazzo am Mikrofon von Sky die Szene ein. Laut Verteidiger Marc Oliver Kempf hätte man diese Gelegenheit sogar nutzen "müssen".

Losgelöst von der Aktion zeigten die Schwaben eine engagierte Leistung über 90 Minuten, für die sie sich schlussendlich nicht belohnten. Um die Chance für einen frühen Treffer, beraubte die Schwaben außerdem Schiedsrichter Florian Badstübner (29), der ein Tackling von Ridle Baku (22) an Nicolas Gonzalez (22) nicht als Foul wertete (9.).

Danach hätten sie allerdings immer noch ausreichend Zeit gehabt, um die Diskussionen über die Entscheidung des Referees überflüssig zu machen.

Man war in der zweiten Hälfte die bessere Mannschaft, "sodass meiner Meinung nach ein 1:1 ein gerechtes Ergebnis gewesen wäre", sagte Linksaußen Borna Sosa (22).

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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