VfB Stuttgart hält schon wieder mit einem Spitzenteam mit!

Stuttgart - Wow, was ein intensives Match, das sich der VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt beim 1:1-Remis lieferten!

VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (43) war mit dem Auftritt seiner Mannschaft durchaus zufrieden.
VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (43) war mit dem Auftritt seiner Mannschaft durchaus zufrieden.  © Thomas Frey/dpa

Vor allem in der ersten Hälfte kämpften beide Teams um jeden Meter - und um die Kontrolle des Spiels.

Der VfB und die SGE zeigten sich offensiv wahnsinnig variabel und duellierten sich mit ähnlichen Waffen.

Teilweise zu ähnlich, dass sich die Mannschaften neutralisierten.

Für die erste Hälfte gilt deshalb: Die Klubs begegneten sich auf Augenhöhe!

Was nicht selbstverständlich ist, immerhin traf der VfB mit Frankfurt auf ein Team, das sich auf Champions-League-Kurs befindet.

"Wir haben sehr gut ins Spiel reingefunden, haben guten Fußball gespielt, die Räume gut besetzt", zeigte sich Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo (43) mit der Defensiv- und Offensivleistung seiner Mannschaft durchaus zufrieden.

Einzig beim letzten Pass habe die Genauigkeit gefehlt, merkte der 43-Jährige an.

VfB-Youngster Tanguy Coulibaly mischt Eintracht-Defensive auf

VfB-Youngster Tanguy Coulibaly (20) stellt die Eintracht immer wieder vor Probleme, hier laufen Makoto Hasebe (37, l.) und André Silva (25, r.) hinterher.
VfB-Youngster Tanguy Coulibaly (20) stellt die Eintracht immer wieder vor Probleme, hier laufen Makoto Hasebe (37, l.) und André Silva (25, r.) hinterher.  © Thomas Frey/dpa

Ein Grund, weshalb die Schwaben über weite Strecken so stark agierten, war Tanguy Coulibaly (20).

Der Youngster, der zuletzt nur noch von der Bank kam, sollte die "Tiefe suchen" und mit seiner "Robustheit" die physisch starken Eintracht-Verteidiger vor Probleme stellen. Dies gelang dem Franzosen auch, der sich immer wieder zwischen Flügel und Spitze bewegte.

Für etwas Zählbares war allerdings ein anderer zuständig - Sasa Kalajdzic (23)!

Der Österreicher traf sage und schreibe im sechsten Spiel infolge und erzielte somit sein bereits zwölftes Saisontor.

Ausnahmsweise hieß der Vorlagengeber dieses Mal Marc Oliver Kempf (26) und nicht wie zuletzt häufiger Borna Sosa (23). Kempf: "Ich habe Borna zugeguckt, wie das geht mit den Flanken auf Sasa. Hatte da einen guten Lehrer."

Generell gilt: Derzeit bekommen die Schwaben sehr viel umgesetzt, was sich vornehmen. Seit vier Partien ist der VfB ungeschlagen.

Und auch, wenn der Punktgewinn nach der SGE-Drangphase kurz vor Schluss etwas glücklich war, muss man konstatieren: Der VfB konnte wie schon häufig in dieser Saison mit einer Spitzenmannschaft mithalten!

Titelfoto: Thomas Frey/dpa

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