VfB-Kicker Badstuber über schwere Situation: "Du verlierst immer etwas..." 

Stuttgart - Aktuell steht Fußball-Deutschland still. Mindestens bis zum 2. April ist der Spielbetrieb wegen des Coronavirus eingestellt, manche Clubs gaben außerdem den Verzicht aufs Mannschaftstraining bekannt.  

In der letzten Partie gegen Arminia Bielefeld: Stuttgarts Holger Badstuber versucht den Ball zu erreichen.
In der letzten Partie gegen Arminia Bielefeld: Stuttgarts Holger Badstuber versucht den Ball zu erreichen.  © Sebastian Gollnow/dpa

So auch Zweitligist VfB Stuttgart, der mindestens eine Woche pausieren wird. Stattdessen haben die Spieler individuelle Trainingspläne bekommen. 

Deren Inhalte bleiben jedoch geheim, wie ein Sprecher des Vereins mitteilte. "Auf dem Clubgelände ist keiner", sagte er. 

Dies betrifft selbstverständlich auch Stuttgarts Verteidiger Holger Badstuber. Am vergangenen Spieltag gegen Arminia Bielefeld spielte er nach langer Verletzungspause wieder von Beginn an. Eine weitere Partie wird wohl erstmal nicht dazu kommen. "Natürlich ist es nicht einfach für den Kopf. Die Fragen, wann es weitergeht, ob es überhaupt in dieser Saison weitergeht, beschäftigen einen", erzählte Badstuber in einem Gespräch mit "Eurosport". 

Da sich die Lage um die Verbreitung des Virus immer weiter zuspitzt, rechnet kaum einer damit, dass die Saison Anfang April fortgesetzt werden kann. Die Ungewissheit erschwert die Situation für die Profis dennoch. 

VfB-Profi Holger Badstuber: "Nicht das Ende der Welt"

Immer stilbewusst: VfB-Verteidiger Holger Badstuber. 
Immer stilbewusst: VfB-Verteidiger Holger Badstuber.  © Tom Weller/dpa

"Als Sportler müssen wir uns weiter motivieren, uns bewegen, einfach so gut es geht unserem Job nachgehen. In erster Linie gilt es, den Körper auf Top-Level zu halten", sagte Badstuber. 

Allerdings unter besonderen Bedingungen: "Natürlich verlierst du immer etwas, wenn du nicht mit der Mannschaft trainierst. Aber es ist nicht das Ende der Welt", so Badstuber weiter. 

Dies hatte er bereits über seine Social-Media-Kanäle klargestellt: "Die Stadien sind und bleiben vorerst leer. Das ist traurig, aber notwendig, denn der Fußball steht nicht über allem. Gesundheit ist das Wichtigste. Die wünsche ich Euch", schrieb der Verteidiger, der am vergangenen Freitag 31 Jahre alt wurde.

Ein Geburtstag, der dem ehemaligen Nationalspieler lange in Erinnerung bleiben wird. Es war der Tag, an dem die Deutsche Fußballliga bekannt gab, den Spielbetrieb zu unterbrechen. 

Am Montag besprechen die Clubvertreter, unter anderem VfB-Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger, wie es nun weiter gehen soll. (TAG24 berichtete)

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Titelfoto: Tom Weller/dpa

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