VfB Stuttgart holt sich im Pokal Selbstvertrauen für den Start der Mission Klassenerhalt

Rostock/Stuttgart - Nach großem Fight hat der VfB Stuttgart die Pflichtaufgabe beim FC Hansa Rostock erfüllt und ist in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. 

Der Rostocker Anhang.
Der Rostocker Anhang.  © Danny Gohlke/dpa

"So einen Gegner muss man erstmal knacken", sagte Coach Pellegrino Matarazzo (42) nach der Partie, die es von Beginn an in sich hatte. 

Hansa gab eine kämpferische Vorstellung, während die 7500 Anhänger auf den Rängen zusätzlich mächtig Lärm machten. 

"Es war schön mal wieder ein Spiel mit Zuschauern zu erleben“, sagte Matarazzo zwar. Doch ein Vorteil für seine Mannschaft war es sicherlich nicht. Im Rostocker Hexenkessel herrschte eine aufgepeitschte Atmosphäre, die sich auch im harten Spiel des Gegners widerspiegelte. 

Doch der VfB zeigte Reife, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und Silas Wamangituka (20), der auf dem Flügel besonders in der Offensive ein gutes Spiel machte, erzielte per Abstauber den 1:0-Siegtreffer (42.). 

Was man den Schwaben dann allerdings ankreiden musste: Sie legten nicht nach und somit verlor Hansa auch nicht den Glauben daran, doch noch eine kleine Pokalüberraschung zu schaffen. 

Für den VfB Stuttgart wird es zum Bundesliga-Auftakt gegen den SC Freiburg ernst

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (42) klatscht ab mit Marc Oliver Kempf (25). Tanguy Coulibaly (19) ist der nächste.
VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (42) klatscht ab mit Marc Oliver Kempf (25). Tanguy Coulibaly (19) ist der nächste.  © Danny Gohlke/dpa

"Es kam etwas Hektik ins Spiel", analysierte VfB-Trainer Matarazzo. 

Der Auslöser war dabei ein waghalsiger Rückpass von Wataru Endo (27), der eigentlich Torwart Gregor Kobel (22) erreichen sollte. 

Stattdessen schnappte sich John Verhoek (31) die Kugel und lief alleine aufs Stuttgarter Gehäuse zu. Doch Kobel rettete den VfB mit einer Glanzparade. 

Es folgte eine Phase, in der sich das Blatt nochmal hätte wenden können. 

Auch weil der Rostocker Anhang spürte, dass der VfB die Kontrolle verlor. Schlussendlich reichte es jedoch für den Favoriten, der sich jetzt voll und ganz der Aufgabe am kommenden Samstag (15:30) widmen kann: Zum Bundesliga-Start gastiert dann der SC Freiburg in der Mercedes-Benz Arena. Es dürfte schwerer werden als gegen die Rostocker. 

Doch der Härtest hatte in den Augen des neuen Kapitäns Gonzalo Castro (33) etwas Gutes: "Wir nehmen viel Selbstvertrauen für den Ligaauftakt mit!" Es ist der Startschuss für die Mission Klassenerhalt. 

Titelfoto: Danny Gohlke/dpa

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