VfB Stuttgart im Abstiegskampf: Eine Nervenschlacht nach der anderen

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat nervenaufreibende Wochen hinter sich. Erst wartete der abstiegsbedrohte Klub neun Partien auf einen Sieg, bevor sich die Schwaben aus drei Spielen sieben Punkte sicherten.

Die VfB-Stars Omar Marmoush (23, l.) und Tiago Tomas (19, r.) feiern nach dem 3:2-Sieg gegen den FC Augsburg.
Die VfB-Stars Omar Marmoush (23, l.) und Tiago Tomas (19, r.) feiern nach dem 3:2-Sieg gegen den FC Augsburg.  © Tom Weller/dpa

Und wie! Die Heimspiele gegen Borussia Mönchengladbach sowie den FC Augsburg drehte der VfB nach Rückstand und gewann jeweils mit 3:2.

Beim 1. FC Union Berlin gelang Stuttgart in der Nachspielzeit noch das wichtige Tor zum 1:1-Ausgleich.

Die VfB-Profis erlebten also wahrlich ein unglaubliches Wechselbad der Gefühle, was an den Kräften gezehrt haben dürfte.

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Da kam die Länderspielpause gerade Recht: Nochmal tief durchatmen vor dem heißen Saisonfinale und die letzten drei Partien Revue passieren lassen.

Denn trotz der starken Punkteausbeute war längst nicht alles gut. "Wir müssen von Anfang an konsequent sein“, mahnte jetzt Waldemar Anton (24) im Gespräch mit dem vereinseigenen VfB-TV.

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Traf gegen den FC Augsburg zum zwischenzeitlichen 1:1: VfB-Abwehrmann Waldemar Anton (24, l.).
Traf gegen den FC Augsburg zum zwischenzeitlichen 1:1: VfB-Abwehrmann Waldemar Anton (24, l.).  © Tom Weller/dpa

Denn der Verteidiger weiß, es hätte auch ganz anders ausgehen können: "Wie wir diese Siege eingefahren haben, das war schon unglaublich, was sich da für Emotionen entwickelten. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir solche Spiele nicht immer für uns entscheiden können."

Diese bittere Erfahrung musste der VfB vor Kurzem bereits machen. Gegen den VfL Bochum kassierten die Schwaben in letzter Minute per Elfmeter den bitteren 1:1-Ausgleich, bei der TSG 1899 Hoffenheim (1:2) gaben sie ihre Führung kurz vor Schluss noch komplett aus der Hand.

Viel Drama also, auf das der ein oder andere Stuttgarter Anhänger vermutlich gerne verzichten würde. Doch am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) droht schon die nächste Nervenschlacht.

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Dann empfängt der Tabellensiebzehnte Arminia Bielefeld den VfB (14.) zum Kellerduell in der Bundesliga.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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