VfB kam mit "Druck des Gegners nicht klar" und holt wieder nur einen Punkt

Stuttgart - Der VfB Stuttgart tritt auf der Stelle! Gegen die TSG 1899 Hoffenheim mussten sich die Schwaben mit dem vierten Remis infolge begnügen.

Hoffenheims Andrej Kramaric (29, l.) und Stuttgarts Wataru Endo (27) kämpfen um den Ball.
Hoffenheims Andrej Kramaric (29, l.) und Stuttgarts Wataru Endo (27) kämpfen um den Ball.  © Uwe Anspach/dpa

Dabei war die TSG in der ersten Hälfte der Partie komplett verunsichert und der VfB die bestimmende Mannschaft. In Führung ging trotzdem der Gastgeber durch Christoph Baumgartner (16. Minute). Ein früher Gegentreffer, "der ein Stück weit zufällig fiel", ärgerte sich Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo (42) im Anschluss an die Partie.

Was er danach sah, konnte den VfB-Coach allerdings freuen. Denn seine Schützlinge ließen nicht locker und drehten durch die Treffer von Nicolas Gonzalez (18.) und Silas Wamangituka (26.) die Partie.

Ärgerlich an dieser Stelle: Man hatte das Spiel über weite Strecken im Griff und hätte mit mehr Konsequenz, wie schon am vergangenen Spieltag beim 2:2 gegen Eintracht Frankfurt, nach 45. Minuten höher führen können.

Stattdessen folgte die nächste Parallele zum Duell gegen die SGE: Der VfB verlor in der zweiten Hälfte den Faden und sah gegen plötzlich stark aufspielende Hoffenheimer kein Land mehr.

Folgerichtig erzielten Ryan Sessegnon (48.) und Andrej Kramaric (71./Foulelfmeter) die Tore zur erneuten TSG-Führung (3:2).

Der VfB beweist in der Schlussphase gegen die TSG 1899 Hoffenheim Moral

Er traf noch zur 2:1-Führung (26.) für den VfB: Silas Wamangituka (21).
Er traf noch zur 2:1-Führung (26.) für den VfB: Silas Wamangituka (21).  © Uwe Anspach/dpa

Dazu sagte Coach Matarazzo: "Wir kamen mit dem Druck des Gegners nicht klar, haben uns viel zu viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung geleistet und so das Momentum des Spiels verloren."

Ähnlich sah es sein Verteidiger Marc Oliver Kempf (25), der resümierte: "Wir haben einen Fehler zu viel gemacht."

Aber "Kempfer", wie der 25-Jährige gerne von seinem Teamkollegen genannt wird, rettete den VfB immerhin vor einer Niederlage im aller letzten Moment: "Ich habe den Ball gut getroffen. Schön, dass wir am Ende noch den einen Punkt entführen konnten."

Der Ausgleich in der vierten Minute der Nachspielzeit stimmte auch Matarazzo positiv: "Am Ende ist das 3:3 ein Beweis für die Moral des Teams. Wenn man die beiden Hälften betrachtet, ist es ein verdienter Punkt für uns."

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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