VfB: Kehrt Nicolas Gonzalez gegen Eintracht Frankfurt zurück in die Startelf?

Stuttgart - Pellegrino Matarazzo (42) hat die Qual der Wahl! Für die Bundesliga-Partie gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr) kann der Trainer des VfB Stuttgart nahezu aus dem Vollen schöpfen. 

Freut sich über die Qual der Wahl bei der Kadernominierung: VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (42).
Freut sich über die Qual der Wahl bei der Kadernominierung: VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (42).  © Guido Kirchner/dpa

So meldete sich unter anderem Abwehrchef Waldemar Anton (24) zurück, der einige Wochen aufgrund einer Sprunggelenksverletzung ausfiel. 

Ob der Ex-Hannoveraner gegen die Hessen allerdings von Beginn an ran darf, ließ Matarazzo offen. Ihm fehle noch die Spritzigkeit. 

Zudem wirkte die Dreierabwehrkette um Atakan Karazor (24), Marc Oliver Kempf (25) und Pascal Stenzel (24) zuletzt stabil, weshalb man sich laut Matarazzo mögliche Änderungen gut überlegen müsse. 

In der Offensive könnte derweil Nicolas Gonzalez (22) wieder eine Option für die Startelf sein. Nach seiner überstandenen Hüftverletzung wirkte der Argentinier zuletzt noch müde, zeigte aber gegen Schalke 04 Fortschritte. 

Für die Flügelposition habe er nach Matarazzo noch zu wenig Ausdauer, weshalb ein Einsatz in der Spitze wahrscheinlicher sei. Dort machte Stürmer Sasa Kalajdzic (23) bisher jedoch einen guten Job. 

Grundsätzlich könnte Gonzalez aber auf verschiedenen Positionen spielen. "Seine Variabilität tut uns gut", betonte Matarazzo, der sich den Argentinier auch als hängende Spitze vorstellen kann. 

Immer für einen Spaß zu haben: Nicolas Gonzalez (22) wird von Atakan Karazor (24) getragen.
Immer für einen Spaß zu haben: Nicolas Gonzalez (22) wird von Atakan Karazor (24) getragen.  © Daniel Karmann/dpa

Keine Chance derzeit für VfB-Stürmer Hamadi Al Ghaddioui

Bisher kaum eine Rolle spielte dagegen Hamadi Al Ghaddioui (30). Matarazzo ließ bei der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Frankfurt durchblicken, dass ihm die Trainingseinstellung des Stürmers häufig missfiel. Nach persönlichen Gesprächen soll sich dies nun zwar gebessert haben, doch trotz allem wird sich Al Ghaddioui zunächst weiterhin mit der Rolle des Ergänzungsspielers begnügen müssen. 

Insgesamt ist der VfB-Trainer von seiner Mannschaft aber begeistert: "Wir hatten diese Woche ein herausragendes Niveau auf dem Trainingsplatz. Es gibt viele Spieler, die es verdient hätten, zu spielen. Das macht die Entscheidung für Samstag schwer, aber das ist ein Luxusproblem."

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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