VfB Stuttgart macht gegen schwache Hertha Traumstart perfekt!

Berlin/Stuttgart - Schwaben machen Traumstart perfekt! Der VfB Stuttgart hat am 4. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga Hertha BSC verdientermaßen mit 2:0 (1:0) geschlagen. Dabei erzielte Marc Oliver Kempf das 1:0 für die Schwaben (9.), ehe Gonzalo Castro auf 2:0 erhöhte (68.). 

Berlins Jhon Cordoba (r.) kämpft gegen Atakan Karazor von VfB Stuttgart um den Ball.
Berlins Jhon Cordoba (r.) kämpft gegen Atakan Karazor von VfB Stuttgart um den Ball.  © Andreas Gora/dpa

Im Vergleich zum Remis gegen Bayer 04 Leverkusen veränderte VfB-Coach Pellegrino Matarazzo seine Startelf auf drei Positionen. Verletzungsbedingt schieden Waldemar Anton (Sprunggelenk), Borna Sosa (Prellung) und Konstantinos Mavropanos (Meniskusriss) aus. Für sie rückten Pascal Stenzel, Atakan Karazor und Tanguy Coulibaly ins Team. 

Matarazzo forderte vor 4000 Zuschauern im Olympiastadion eine kontrollierte Offensive, was seine Schützlinge von Beginn an umsetzten. Noch mehr: Die Schwaben legten los wie die Feuerwehr! 

Allen voran Startelfdebütant Coulibaly, der mit einer perfekt temperierten Flanke die erste große Möglichkeit für die Stuttgarter vorbereitete. Der anschließende Kopfball von Torjäger Sasa Kalajdzic prallte jedoch an den Pfosten (8.). 

Nur eine Minute später zappelte die Kugel aber im Netz: Daniel Didavi brachte einen Freistoß in den Strafraum der Alten Dame und fand in Kempf einen Abnehmer, der ins lange Eck des Berliner Gehäuses zum 1:0 für die Stuttgarter einköpfte (9.). 

Eine völlig verdiente Führung für die Schwaben, die die Partie auch danach dominierten. Über die gefährlichen Flügelspieler Coulibaly und Silas Wamangituka drückte der VfB immer wieder gewaltig aufs Tempo. Nur beim letzten Pass fehlte die Genauigkeit, sodass es zur Pause beim 1:0 für Stuttgart blieb. 

Startaufstellung des VfB Stuttgart gegen Hertha BSC

Startaufstellung von Hertha BSC gegen den VfB Stuttgart

Kalajdzic verpasst, dann trifft Gonzalo Castro für den VfB Stuttgart

VfB-Kicker bejubeln das 1:0 durch Marc-Oliver Kempf (2. v.r.).
VfB-Kicker bejubeln das 1:0 durch Marc-Oliver Kempf (2. v.r.).  © Andreas Gora/dpa

Die zweite Hälfte begann wie die erste: Wieder war es Coulibaly, der von links auf Kalajdzic flankte. Und erneut ließ der Österreicher die Riesenmöglichkeit liegen, setzte den Ball per Kopf rechts am Pfosten vorbei (47.). 

Das hätte das 2:0 für die Schwaben sein müssen! Stattdessen gab es eine Schrecksekunde: VfB-Torwart Gregor Kobel braucht zu lange, um die Kugel wegzuschlagen, Herthas Dodi Lukebakio blockte ab und das Leder fiel Matheus Cunha vor die Füße. Im letzten Moment machte Kobel seinen eigenen Fehler wieder gut und parierte den Abschluss des Berliners souverän. 

Die Alte Dame wurde nun stärker, große Chancen spielte sich der Hauptstadtklub zunächst trotzdem nicht mehr heraus. 

Dafür war der VfB weiterhin hellwach und legte nach: Castro eroberte sich den Ball im Mittelfeld und kam nach schnellem Passspiel in eine günstige Schussposition. Diese Möglichkeit ließ sich der ehemalige Nationalspieler nicht nehmen und erzielte per traumhaftem Distanzschuss aus 20 Metern das 2:0 für den VfB (68.). 

Dabei blieb es und so machten die Schwaben mit sieben Punkten aus vier Spielen ihren Traumstart in die Saison perfekt.  

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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