VfB feiert Fast-Bundesliga-Rückkehr: "Wie haben wir den Aufstieg geschafft?"

Stuttgart - Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart ist nach einem 6:0-Kantersieg beim 1. FC Nürnberg so gut wie aufgestiegen. 

Der Stuttgarter Silas Wamangituka (r.) jubelt mit seinen Kollegen Nicolas Gonzalez (l.) und Philipp Klement über seinen Treffer zum 0:1.
Der Stuttgarter Silas Wamangituka (r.) jubelt mit seinen Kollegen Nicolas Gonzalez (l.) und Philipp Klement über seinen Treffer zum 0:1.  © Daniel Karmann/dpa

Vor dem letzten Spieltag lagen die Schützlinge von Trainer Pellegrino Matarazzo drei Punkte vor dem Tabellendritten 1. FC Heidenheim und hatten zudem ein um elf Zähler besseres Torverhältnis. 

Da müsste schon Dramatisches passieren, sollte das noch schiefgehen. 

Darum war die Erleichterung bei den Spielern groß, wie ein Video zeigte, das Verteidiger Holger Badstuber auf Twitter und Instagram veröffentlichte. Die Profis jubelten und einige hatten auch schon das erste Bier in den Händen. 

Aber auch die Fans waren befreit, schließlich hatten sie in dieser Saison einige Rückschläge zu ertragen. 

"Das war's. Krank. Was für ein Jahr", schrieb ein Stuttgarter Anhänger auf Twitter. 

Ungläubig zeigte sich Blogger Tim: "Kann mir jemand erklären, wie wir den Aufstieg geschafft haben? Gut war es nicht. Auch nicht wirklich verdient. Aber glücklich. So wie ich im Moment." 

Leichte Zweifel am Aufstieg sind beim VfB Stuttgart naturgemäß trotzdem noch vorhanden

Der Stuttgarter Atakan Karazor (M.) jubelt mit seinen Kollegen Pascal Stenzel (l.) und Silas Wamangituka über seinen Treffer zum 0:2.
Der Stuttgarter Atakan Karazor (M.) jubelt mit seinen Kollegen Pascal Stenzel (l.) und Silas Wamangituka über seinen Treffer zum 0:2.  © Daniel Karmann/dpa

"Was habe ich über euch gebruddelt die letzte Zeit.... Unfassbar geil, wie ihr dann euch doch noch gerafft und performt habt. Männer, vielen Dank!", wusste User Jannick die Leistung der letzten beiden Spiele zu schätzen. 

Kein Wunder, schließlich gewannen die Schwaben vor dem 6:0 in Nürnberg auch beim Heimspiel gegen den SV Sandhausen bereits mit 5:1. 

An die peinliche Derby-Pleite gegen den Karlsruher SC dachte natürlich niemand mehr. 

Dass der 33. Spieltag für die Stuttgarter besonders spannend war, zeigte dieser Tweet: "Bin froh, dass ich nicht abgefackelt bin, brauch dringend einen neuen Akku... Meine Fresse war das eine heiße Nummer." 

Erleichterung stellte sich aber erst spät ein: Die Heidenheimer trafen gegen den Hamburger SV in der 95. Minute, weshalb dem VfB anschließend der Aufstieg nun fast nicht mehr zu nehmen ist.

VfB-Podcaster Jakob hatte aber trotzdem noch seine Zweifel: "Es wäre aber halt auch die Krönung für eine Saison voller Kuriositäten und Dummheiten, wenn es der VfB tatsächlich schafft, das noch zu verhauen. Und wenn das jemand schaffen könnte, dann der VfB."

Titelfoto: Screenshot/Instagram/Holger Badstuber

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