VfB ohne Lust auf Abstiegskampf! Wo geht jetzt die Reise hin?

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat keine Lust auf Abstiegskampf! Nach dem 5:1-Triumph gegen Schlusslicht FC Schalke 04 ist den Schwaben der Klassenerhalt wohl nicht mehr zu nehmen.

Wataru Endo (l.) erzielt das 2:0 für den VfB Stuttgart.
Wataru Endo (l.) erzielt das 2:0 für den VfB Stuttgart.  © Sebastian Gollnow/dpa

Großen Anteil daran, dass es zu diesem hohen Sieg überhaupt kommen konnte, hatten die Gäste aus dem Ruhrpott. Die verteidigten nämlich besonders bei den Standards amateurhaft.

Nutznießer war der Stuttgarter Wataru Endo (28). Die japanische Defensiv-Maschine stand bei zwei Ecken mutterseelenallein und traf fast identisch erst zum 1:0 (10. Minute), dann zum 2:0 (26.). Es waren seine ersten beiden Bundesliga-Tore.

Das 3:0 (34.) für den VfB war dagegen eine gewohnte Kombination: Borna Sosa (23) flankte auf Sasa Kalajdzic (23), der schließlich per Kopf traf.

In dieser Manier hatte das Duo schon gegen den 1. FSV Mainz 05, gegen Hertha BSC und beim 1. FC Köln Erfolg.

Für Kalajdzic war es zudem bereits sein sechstes Kopfballtor, womit er weiter vor Bayerns Robert Lewandowski (32) liegt, der bisher nur vier auf der Habenseite hat.

VfB Stuttgart freut sich über wichtige Punkte für den Klassenerhalt, von Europa will keiner reden

Die VfB-Profis feiern Daniel Didavi.
Die VfB-Profis feiern Daniel Didavi.  © Sebastian Gollnow/dpa

In der zweiten Hälfte ließ der VfB nach, sodass Coach Pellegrino Matarazzo (43) "sehr unzufrieden war", wie er nach dem Spiel sagte.

Zumindest bis Philipp Klement (28) und Daniel Didavi (31) mit ihren Toren zum 4:1 (88.) und 5:1 (90.+1) den Sack zu machten.

Somit haben die Schwaben nun satte 32 Punkte nach 23 Spieltagen auf dem Konto und zwölf Zähler Abstand auf den Relegationsplatz.

Matarazzo dazu: "Es tut uns gut, wenn man den Spieltag sieht. Viele, die hinter uns sind, haben nicht gepunktet."

Und wo geht die Reise jetzt hin? "Wir sind in einer guten Position und können jetzt so weiter machen", so der Stuttgarter Trainer, der bescheiden bleibt.

Von Europaträumereien will dieser dementsprechend natürlich nichts wissen.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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