VfB reist mit großen Abwehr-Verletzungssorgen nach Berlin

Stuttgart - Wenn der VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Hertha BSC am 4. Spieltag der Fußball-Bundesliga antritt, muss VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (42) seine Abwehr kräftig umbauen.

VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo (42) plagen für das anstehende Spiel in Berlin Verletzungssorgen.
VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo (42) plagen für das anstehende Spiel in Berlin Verletzungssorgen.  © Tom Weller/dpa

Denn mit Konstantinos Mavropanos (22) und Waldemar Anton (24) fehlen die beiden nominellen Starter in der Innenverteidigung. 

Während ersterer sich im Testspiel gegen den SC Freiburg einen Meniskusriss zugezogen hat und laut Matarazzo mehrere Wochen oder sogar Monate ausfallen wird, fällt letzterer mit einer Außenbandverletzung für die Partie am Samstag aus und ist frühestens gegen den 1. FC Köln wieder einsatzbereit.

"Als Alternative könnte Atakan Karazor in die Innenverteidigung rücken oder ich ziehe Pascal Stenzel oder Wataru Endo zurück", so Stuttgarts Cheftrainer am Donnerstag über die möglichen Umstellungen.

Außerdem stehen hinter den Einsätzen von Roberto Massimo (20, Knieprobleme), Darko Churlinov (20, Prellung) und Borna Sosa (22, Prellung) am Samstag zumindest noch Fragezeichen. 

Erik Thommy (26) sei noch keine Option, dafür könnte aber Topstürmer Nicolas Gonzalez (22) immerhin wieder auf der Bank sitzen. Matarazzo freut sich in der angespannten Situation über seinen "großen und breiten" Kader, der ihm zumindest Spielraum für flexible Lösungen lässt.

Eine Einschätzung, wie die Hertha (derzeit 13. in der Tabelle) nach den sehr unterschiedlichen Niederlagen gegen Eintracht Frankfurt und den FC Bayern München aufspielen wird, fällt Matarazzo alles andere als leicht.

"Fakt ist, dass es eine gute Mannschaft mit viel Qualität im Angriff ist, die auch schon in Spielen gezeigt hat, dass sie kompakt, strukturiert und organisiert verteidigen kann", so der VfB-Cheftrainer. 

Es werde nach der Länderspielpause und angesichts der vielen Verletzungen ganz entscheidend darauf ankommen, welche Mannschaft sich am schnellsten sammeln und auf die Situation einstellen kann.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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