VfB Stuttgart rennt verzweifelt gegen BVB an! "Nicht eine Preisklasse"

Stuttgart - Verzweifelt ist der VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund angerannt! Schlussendlich verloren die Schwaben trotz des großen Kampfs knapp mit 2:3 (1:0).

Die Stuttgarter hätten gegen den BVB gerne etwas mitgenommen.
Die Stuttgarter hätten gegen den BVB gerne etwas mitgenommen.  © Tom Weller/dpa

Dabei schien zunächst alles nach Plan zu laufen, weil das schwäbische Traum-Duo mal wieder zugeschlagen hat: Wie schon so oft in dieser Saison brachte Sasa Kalajdzic (23) nach einer Flanke von Borna Sosa (23) die Stuttgarter per Kopf in Führung (17.).

Es war bereits das siebte Kopfballtor des Österreichers, den diese Statistik selbst ein wenig "verwundert". Mit einem Schmunzeln merkte er am Sky-Mikro an: "Ich habe eigentlich auch einen guten linken Fuß!"

Der Pleite entsprechend war der 14-Tore-Mann des VfB aber natürlich unzufrieden mit dem Ausgang der Partie, in der die Schwaben den Borussen bis zum Schluss einen großen Fight boten.

"Wir haben uns in einigen Situationen ungeschickt angestellt", so Kalajdzic, der sich vor allem über den 2:3-Siegtreffer von BVB-Youngster Ansgar Knauff (19) ärgerte (80.): "Muss man besser verteidigen!"

Insgesamt war sich der Österreicher jedenfalls sicher: "Ein Punkt wäre verdient gewesen."

VfB Stuttgart darf weiter von Europa träumen

Philipp Förster (26) kann die Niederlage gegen den BVB nicht fassen.
Philipp Förster (26) kann die Niederlage gegen den BVB nicht fassen.  © Tom Weller/dpa

Doch war der BVB in der ersten Hälfte noch ein Schatten seiner selbst, ließ die Truppe von Edin Terzic (38) im zweiten Durchgang die Muskeln spielen.

So drehte der BVB innerhalb von sieben Minuten die Partie. "Danach waren wir wieder gut im Spiel", merkte Stuttgart-Coach Pellegrino Matarazzo (43) zwar an, doch am Ende setzte sich die individuelle Klasse der Dortmunder durch.

Diese dürfe man aus Sicht der Stuttgarter sowieso nicht vergessen. So erinnerte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat (48) daran, dass man immerhin noch ein Aufsteiger sei: "Wir sind nicht eine Preisklasse!"

Dass Stuttgart dennoch über weite Strecken Borussia Dortmund auf Augenhöhe begegnen konnte, sei laut Mislintat "ein Kompliment für die Mannschaft."

Die darf als Tabellenneunter - trotz der Pleite - weiter von Europa träumen, zumindest von der Europa Conference League.

Für die Teilnahme an diesem neuen Wettbewerb könnte Platz sieben reichen.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

Mehr zum Thema VfB Stuttgart:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0