Aus der VfB-Traum! Stuttgart scheitert im DFB-Pokal an Gladbach

Stuttgart - Schwaben-Aus im Achtelfinale! Der VfB Stuttgart hat sich nach einem 1:2 (1:1) gegen Borussia Mönchengladbach aus dem DFB-Pokal verabschiedet.

Nicolas Gonzalez (l.) und Daniel Didavi (r.) bejubeln das 1:0 für den VfB durch Silas Wamangituka (M.).
Nicolas Gonzalez (l.) und Daniel Didavi (r.) bejubeln das 1:0 für den VfB durch Silas Wamangituka (M.).  © Marijan Murat/dpa

Silas Wamangituka brachte den VfB mit 1:0 in Führung (2.), ehe Marcus Thuram zum 1:1 ausglich (45.+1) und Alassane Pléa das 2:1 für die Fohlen erzielte (50.).

Im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05 veränderte VfB-Coach Pellegrino Matarazzo seine Startelf auf zwei Positionen. Statt Stammkeeper Gregor Kobel begann Fabian Bredlow, außerdem ersetzte Daniel Didavi den verletzten Gonzalo Castro.

Gladbach-Trainer Marco Rose tauschte nach dem 1:1 beim 1. FC Union Berlin sogar dreimal.

Mit Tobias Sippel durfte sich ebenfalls der Ersatztorhüter beweisen, während Yann Sommer eine Pause bekam. Zudem starteten Florian Neuhaus und Lars Stindl anstelle von Denis Zakaria und Hannes Wolf.

Im Vorfeld machte Stuttgarts Coach Matarazzo klar, die Partie mutig angehen zu wollen, was seine Schützlinge von Beginn an beherzigten.

Die Aufstellung des VfB Stuttgart gegen Borussia Mönchengladbach

So startete Borussia Mönchengladbach beim VfB Stuttgart

Silas Wamangituka bringt den VfB in Führung, Marcus Thuram besorgt den Gladbacher Ausgleich

Liefern sich einen harten Kampf um den Ball: Gladbachs Marcus Thuram (l.) und VfB-Verteidiger Marc Oliver Kempf.
Liefern sich einen harten Kampf um den Ball: Gladbachs Marcus Thuram (l.) und VfB-Verteidiger Marc Oliver Kempf.  © Marijan Murat/dpa

Schon in der zweiten Minute war es Wamangituka, der nach einem unnötigen Gladbacher Ballverlust über die rechte Seite nach vorne stürmte.

Der verpasste zwar zunächst den richtigen Augenblick des Abspiels, drosch die Kugel jedoch nach einem kurzen Tänzchen selbst zum Stuttgarter 1:0 ins Netz.

Eine frühe Führung, die sich die Schwaben anschließend verdienten. Sie stellten die Elf vom Niederrhein immer wieder durch schnelle Tempo-Gegenstöße vor große Probleme.

Die Borussen mussten den Treffer dagegen erstmal verdauen, kamen allerdings Mitte der ersten Hälfte besser ins Spiel. So war es VfB-Verteidiger Marc Oliver Kempf, der nach einem Thuram-Abschluss im allerletzten Moment auf der Line rettete (19.).

Die Gladbacher erhöhten in der Folge den Druck immens und so kam es, wie es kommen musste: Kurz vor der Pause zauberte Thuram die Kugel vom Strafraumrand rechts in den Winkel zum 1:1 (45.+1).

Gladbach-Stürmer Alassane Pléa dreht das Spiel gegen den VfB Stuttgart

Lars Stindl (l.) wird von VfB-Verteidiger Konstantinos Mavropanos (r.) zu Boden gebracht.
Lars Stindl (l.) wird von VfB-Verteidiger Konstantinos Mavropanos (r.) zu Boden gebracht.  © Marijan Murat/dpa

Die zweite Hälfte gingen beide Teams mit viel Elan an. Besonders die Gäste vom Niederrhein, die in der 50. Minute in Führung gingen: Stefan Lainer spielte einen Zuckerpass auf Pléa, der den herausstürmenden Stuttgarter Schlussmann Bredlow links liegen ließ und die Kugel zum 2:1 über die Linie schob.

Wer dachte, die Schwaben würden sich von diesem Rückschlag verunsichern lassen, der irrte. Der VfB gab mächtig Gas und erspielte sich zahlreiche Chancen.

Wie in der 61. Minute, aber Kalajdzic köpfte den Ball nach einer traumhaften Flanke von Borna Sosa knapp übers Tor (61.)

In der Schlussphase warfen die Schwaben nochmal alles in die Waagschale, doch sie wirkten nun etwas müde und es fehlte ihnen an Konsequenz. So setzten sich die Fohlen schlussendlich durch und zogen ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein.

Für den VfB steht schon am Samstag (15.30 Uhr) bei Bayer 04 Leverkusen die nächste Bundesliga-Partie an. Gladbach empfängt nur wenige Stunden später den 1. FC Köln zum Derby (18.30 Uhr).

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

Mehr zum Thema VfB Stuttgart:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0