Nächste VfB-Gala! Schwaben nach 6:0-Kantersieg in Nürnberg mit einem Bein in der Bundesliga

Nürnberg - Nächste schwäbische Gala-Vorstellung! Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart hat am 33. Spieltag mit 6:0 (3:0) beim 1. FC Nürnberg gewonnen. Damit gelang den Schwaben der nächste große Schritt in Richtung Bundesliga-Rückkehr. 

Der Stuttgarter Atakan Karazor (M.) jubelt mit seinen Kollegen Pascal Stenzel (l.) und Silas Wamangituka über seinen Treffer zum 0:2.
Der Stuttgarter Atakan Karazor (M.) jubelt mit seinen Kollegen Pascal Stenzel (l.) und Silas Wamangituka über seinen Treffer zum 0:2.  © Daniel Karmann/dpa

Silas Wamangituka erzielte das 1:0 (14. Minute), ehe Atakan Karazor auf 2:0 erhöhte und Sasa Kalajdzic zum 3:0 traf (41.). Nicolas Gonzalez legte mit dem 4:0 nach (52.), bevor Karazor das 5:0 besorgte (63.). Den 6:0-Endstand erzielte letztlich Gonzalez (76.). 

Im Vergleich zum 5:1-Triumph über den SV Sandhausen veränderte VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (42) seine Startelf auf zwei Positionen: Für den Gelb-gesperrten Gonzalo Castro kam Wataru Endo zurück und Pascal Stenzel ersetzte den angeschlagenen Nathaniel Phillips. 

Vor dem Anpfiff war die Frage, ob die Stuttgarter die herausragende Leistung gegen die Sandhäuser bestätigen können. Spielerisch gelang es zunächst nicht, aber der VfB zeigte im leeren Max-Morlock-Stadion von Beginn an Mentalität, war hellwach. 

Dafür belohnte sich der Aufstiegsaspirant umgehend: Nürnbergs Verteidiger Georg Margreitter verlor nach einem katastrophalen Fehler den Ball an Wamangituka, der anschließend alleine aufs fränkische Tor zulief und FCN-Keeper Christian Mathenia mit einem Schuss ins rechte Eck zum 1:0 überwand (14.). 

Danach hatte der VfB die Partie im Griff und übte immer mehr Druck auf die Clubberer aus. Für das 2:0 brauchte es allerdings trotzdem einen Standard: Nach einer Ecke von Philipp Klement kam es im Strafraum zu Getümmel, Karazor reagierte am schnellsten und verwertete die Kugel mit einem satten Schuss im Nürnberger Gehäuse (26.). 

Sasa Kalajdzic erzielte seinen ersten Pflichtspiel-Treffer für den VfB Stuttgart

Der Stuttgarter Silas Wamangituka (r.) jubelt mit seinen Kollegen Nicolas Gonzalez (l.) und Philipp Klement über seinen Treffer zum 0:1.
Der Stuttgarter Silas Wamangituka (r.) jubelt mit seinen Kollegen Nicolas Gonzalez (l.) und Philipp Klement über seinen Treffer zum 0:1.  © Daniel Karmann/dpa

Der VfB hatte dann richtig Lust am Fußballspielen und legte nach. 

Nach einem erneut schweren Ballverlust der Nürnberger stürmte Wamangituka über die rechte Seite und spielte quer auf Kalajdzic, der das Leder ohne Mühe ins fränkische Tor zum 3:0 einschob (41.). Für den Österreicher, der aufgrund eines Kreuzbandrisses lange ausfiel, war es der erste Pflichtspiel-Treffer im Dress der Schwaben. 

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte hielt der VfB die Spannung hoch und führte die Franken jetzt vor: Kalajdzic setzte sich an der Eckfahne gegen zwei Clubberer durch und flankte den Ball in den Strafraum. Dort stand Gonzalez goldrichtig und traf per Kopf zum 4:0 (52.). 

Doch damit nicht genug: Wieder nach einer Klement-Ecke kam Marcin Kaminski zum Kopfball und die Kugel fiel Karazor vor die Füße, der das Spielgerät zum 5:0 ins Nürnberger Gehäuse drückte (63.). Auf 6:0 erhöhte noch Gonzalez per Linksschuss, nachdem sich zuvor Hamadi Al Ghaddioui eindrucksvoll durchs Mittelfeld tankte.

Mit diesem souveränen Sieg steht der VfB schon mit einem Bein in der Bundesliga, weil Konkurrent Hamburger SV gegen den 1. FC Heidenheim mit 1:2 verlor. Am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) kommt es in der Mercedes-Benz Arena zum Saison-Finale gegen den SV Darmstadt 98. 

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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