VfB schmeißt Freiburg dank "Weltklasse"-Kalajdzic aus dem Pokal!

Stuttgart - Schwaben im Achtelfinale! Der VfB Stuttgart hat den SC Freiburg in einer intensiven Partie mit 1:0 (1:0) geschlagen und somit aus dem DFB-Pokal geschmissen.

Bezeichnete VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic als "fast Weltklasse": Freiburgs Trainer Christian Streich.
Bezeichnete VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic als "fast Weltklasse": Freiburgs Trainer Christian Streich.  © Marijan Murat/dpa

Sasa Kalajdzic erzielte dabei für den VfB in der leeren Mercedes-Benz Arena das Siegtor in der 15. Minute.

Stuttgart-Coach Pellegrino Matarazzo rotierte im Gegensatz zur Auswärtspleite beim VfL Wolfsburg auf vier Positionen.

Er nahm Stammkeeper Gregor Kobel, Borna Sosa, Daniel Didavi und Silas Wamangituka (Knieprobleme) raus und schickte dafür Torwart Fabian Bredlow, Mateo Klimowicz, Gonzalo Castro und Sasa Kalajdzic ins Rennen.

Seine Pendant, Christian Streich, tauschte im Vergleich zum 4:1-Kantersieg gegen Hertha BSC ebenfalls vier Mal.

Statt Florian Müller hütete Benjamin Uphoff das Tor, außerdem starteten Dominique Heintz, Lucas Höler und Woo-Yeong Jeong für Manuel Gulde, Roland Sallai und Ermedin Demirovic.

Im Vorfeld war das Baden-Württemberg-Duell von gegenseitigem Respekt geprägt. Während Stuttgarts Trainer Matarazzo einen "unangenehmen" Gegner erwartete, schwärmte Streich von den jungen VfB-Wilden und schrieb ihnen eine "enorme individuelle Qualität" zu.

Mit dieser Startelf ging der VfB Stuttgart die Partie gegen den SC Freiburg an

So begann der SC Freiburg die DFB-Pokal-Partie beim VfB Stuttgart

Sasa Kalajdzic brachte den VfB Stuttgart in Führung

Freiburgs Baptiste Santamaria (l.) schaut Waldemar Anton nur hinterher.
Freiburgs Baptiste Santamaria (l.) schaut Waldemar Anton nur hinterher.  © Marijan Murat/dpa

Und diese bewiesen die Schwaben vom Anpfiff weg. Der VfB begegnete dem badischen Konkurrenten mit viel Selbstbewusstsein und trat im Stile einer Spitzenmannschaft auf, wobei sie sich mit viel Ruhe den Gegner zurechtlegten.

Nur im letzten Drittel fehlte es den Schwaben zunächst an Genauigkeit. Bis zur 15. Minute: Dann steckte Castro auf Kalajdzic durch.

Der Stürmer, den Freiburgs Coach Streich im Vorfeld als "fast Weltklasse" bezeichnete, fackelte nicht lange und verwandelte die Kugel ins SC-Gehäuse zum 1:0 für den VfB.

Eine wahrlich verdiente Führung für die Stuttgarter, die im Anschluss weiter das Geschehen bestimmten, ohne aber den Freiburgern nochmal gefährlich zu werden.

Vom SC war dagegen rein gar nichts zu sehen. Die Elf aus dem Breisgau wirkte müde und einfallslos, sodass sie mit dem 0:1-Rückstand in die Pause ging.

SC Freiburg drückte auf den Ausgleich gegen den VfB Stuttgart

Die VfB-Kicker Nicolas Gonzalez (2. v.l.) und Gonzalo Castro (r.) beglückwünschen Sasa Kalajdzic zum 1:0-Führungstreffer (15.). Daneben steht Freiburgs Jonathan Schmid.
Die VfB-Kicker Nicolas Gonzalez (2. v.l.) und Gonzalo Castro (r.) beglückwünschen Sasa Kalajdzic zum 1:0-Führungstreffer (15.). Daneben steht Freiburgs Jonathan Schmid.  © Marijan Murat/dpa

Und der VfB kam auch diesmal besser aus der Kabine. So war es der eingewechselte Darko Churlinov, der zum Solo über die rechte Seite ansetzte, in den Strafraum eindrang, ehe Freiburgs Schlussmann Uphoff dessen eher harmlosen Schuss parierte (47.).

Anschließend wendete sich das Blatt. Der SC hatte immer mehr Ballbesitz und spielte sich dementsprechend mehr Chancen heraus. Erst war es Demirovic, der nach einem Bredlow-Patzer am schnellsten reagierte, doch das Leder dennoch nicht am VfB-Keeper vorbei ins Tor bekam (60.).

Dann kam Vincenzo Grifo im schwäbischen Strafraum in Schussposition, aber VfB-Verteidiger Waldemar Anton grätschte im aller letzten Moment dazwischen (64.).

Doch Stuttgart schaute den Freiburger Angriffen nicht tatenlos zu und reagierte. So spielte Wataru Endo einen Traumpass in die Tiefe auf Kalajdzic, der alleine auf Uphoff zulief, aber im SC-Schlussmann seinen Meister fand (72.).

In der Schlussphase drückten die Badener nochmal auf den Ausgleich, blieben jedoch glücklos, weshalb Stuttgart schlussendlich mit dem 1:0 (1:0) ins Achtelfinale des DFB-Pokals einzog.

Weiter geht es für beide Teams nach der kurzen Weihnachtspause am 2. Januar in der Bundesliga. Dann ist der SC Freiburg bei der TSG 1899 Hoffenheim zu Gast (15.30 Uhr) und der VfB empfängt RB Leipzig.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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