VfB-Sportchef Sven Mislintat kritisiert Handspielregel: "Prinzipien greifen nicht!"

Stuttgart - VfB-Sportdirektor Sven Mislintat hat nach dem 1:3 gegen den FC Bayern München die Schiedsrichterleistung kritisiert und eine erneute Diskussion um die Handspielregelung gefordert.

Er trägt beim VfB Stuttgart die Verantwortung: Sportdirektor Sven Mislintat (48).
Er trägt beim VfB Stuttgart die Verantwortung: Sportdirektor Sven Mislintat (48).  © Marijan Murat/dpa

Auslöser seines Ärgers war eine Situation in der 72. Minute, als ein Schuss von Stuttgarts Orel Mangala im Münchner Strafraum an die Hand von Niklas Süle gegangen war und von ihr ins Aus abgefälscht wurde.

"Für mich gibt es keinen klareren Handelfmeter als diesen. Die Hand von Niklas Süle verhindert, dass der Ball aufs Tor von Manuel Neuer geht", sagte Mislintat am Sonntag. "Das ist doch das eindeutigste Beispiel, dass die Prinzipien, die wir haben, nicht greifen."

Der 48 Jahre alte Kaderplaner des schwäbischen Fußball-Bundesligisten regte eine Debatte um die Handspielregel an. "Es muss einfach stringent formuliert werden. Nicht mal die Vergrößerung der Körperfläche ist stringent formuliert", sagte er.


Es sei völlig egal, ob Süle in dieser Situation etwas dafür könne oder nicht. "Das Erste, was man tun sollte, ist sich die Frage zu stellen: Was wäre eigentlich gewesen, wenn die Hand nicht da gewesen wäre?"

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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