Sportministerin sieht VfB-Antrag auf Corona-Staatshilfe kritisch

Stuttgart - Baden-Württembergs Sportministerin Susanne Eisenmann (55, CDU) sieht den Antrag des VfB Stuttgart auf einen staatlichen Hilfskredit kritisch.

Baden-Württembergs Sportministerin Susanne Eisenmann (55, CDU).
Baden-Württembergs Sportministerin Susanne Eisenmann (55, CDU).  © Marijan Murat/dpa

"Es trägt nicht gerade zum Imagegewinn der Fußball-Clubs bei, wenn den Spielern einerseits Gehälter in Millionenhöhe bezahlt werden und andererseits staatliche Hilfen in Anspruch genommen werden", sagte die 55-Jährige der "Bild".

Der VfB hatte in der Phase des Corona-Lockdowns über seine Hausbank einen Antrag auf Förderung durch die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gestellt (TAG24 berichtete).

Laut "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" soll es sich um eine Summe von 10 bis 15 Millionen Euro handeln. 

Bislang ist der Kredit nicht ausgezahlt worden. "Der VfB ist ein mittelständisches Unternehmen, das einen KfW-Kredit beantragen kann", sagte Eisenmann.

"Nun muss geprüft werden, ob er die Voraussetzungen dafür erfüllt", so die Ministerin weiter.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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