VfB-Star Gonzalez schlimmer verletzt, als gedacht: Platzt jetzt der Wechsel?

Stuttgart - Herber Rückschlag für Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart: Stürmerstar Nicolas Gonzalez (22) fällt verletzt mehrere Wochen aus. 

Kann erstmal nicht dem Ball hinterher jagen: VfB-Stürmer Nicolas Gonzalez (22).
Kann erstmal nicht dem Ball hinterher jagen: VfB-Stürmer Nicolas Gonzalez (22).  © Tom Weller/dpa-Pool/dpa

Dies teilte der Verein für Bewegungsspiele am Montag auf seiner Homepage mit. 

Demnach sei die Verletzung, die sich der Argentinier beim Testspiel-Sieg gegen den RC Straßburg (4:2) zuzog, schlimmer als zunächst angenommen. 

Mit einem Bündelriss in der Hüftmuskulatur wird seine Ausfallzeit auf vier bis sechs Wochen geschätzt. 

"Das ist eine bittere Nachricht für Nico und natürlich auch für uns, weil Nico in unseren Planungen für die anstehende Saison eine wichtige Rolle spielt. Gleichzeitig haben wir großes Vertrauen in die Spieler in unserem Kader, die in den kommenden Wochen Nicos Position übernehmen werden", wird Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat (47) in der Mitteilung zitiert. 

Fraglich ist, was dies nun für den von Gonzalez angestrebten Wechsel bedeutet. Seit Wochen wird über seinen Abgang spekuliert. 

Die Chancen, dass sich jetzt noch bis Anfang Oktober ein Abnehmer findet, der 20 Millionen Euro für den Stürmer zahlt, dürften nun zumindest nicht gestiegen sein. 

Wer kann VfB-Stürmerstar Nicolas Gonzalez zum Saisonstart ersetzen?

Fakt ist: Den Saisonstart des VfB Stuttgart wird Gonzalez verpassen und die Schwaben werden ihren Torjäger schmerzlich vermissen. Immerhin traf der Argentinier in der Aufstiegssaison 14 Mal und war somit bester Torschütze der Stuttgarter. 

Die Gonzalez-Konkurrenz dürfte jetzt allerdings ihre Chance wittern. Hamadi Al Ghaddioui oder Sasa Kalajdzic könnten den verletzten Stürmer ersetzen. Man darf gespannt sein, ob dies gelingt. 

Am kommenden Sonntag startet der VfB mit der Partie im DFB-Pokal gegen Hansa Rostock (15.30 Uhr). 

Den Samstag drauf empfangen die Stuttgarter zum Bundesliga-Start den SC Freiburg (15.30 Uhr). 

Titelfoto: Tom Weller/dpa-Pool/dpa

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