VfB Stuttgart steht gegen Chaos-Mainzer unter Zugzwang

Stuttgart - Vor der Partie gegen den 1. FSV Mainz 05 steht Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart unter Zugzwang. 

Sagt, wo es für die Profis des VfB Stuttgart lang geht: Trainer Pellegrino Matarazzo (42).
Sagt, wo es für die Profis des VfB Stuttgart lang geht: Trainer Pellegrino Matarazzo (42).  © Tom Weller/dpa

Gelingt nach der Auftaktniederlage gegen den SC Freiburg (2:3) nämlich kein Sieg, droht den Schwaben der Fehlstart. 

Ein Szenario, mit dem sich Pellegrino Matarazzo (42) "0,0 beschäftigt", wie er am Donnerstag auf der Pressekonferenz betonte.  

Stattdessen machte sich der Trainer Gedanken, welche Lehren er aus der Freiburg-Pleite zieht und wie er eine Wiederholung dieser verhindert. 

Es gehe darum, die "Aufmerksamkeit zu erhöhen, "in Alarmbereitschaft zu sein" und "dass die Abläufe klar sind, was ich in welcher Situation mache."

Außerdem forderte Matarazzo von seinen Schützlingen, "die notwendige Schärfe, um die Sachen wegzuverteidigen".

Dinge, die nun in Gesprächen sowie bei den Trainingseinheiten auf dem Platz aufgearbeitet wurden. 

Gelingt dem VfB Stuttgart nach 15 Jahren endlich wieder ein Sieg bei Mainz 05?

Gesenkte Köpfe nach der Pleite gegen den SC Freiburg: Profis des VfB Stuttgart.
Gesenkte Köpfe nach der Pleite gegen den SC Freiburg: Profis des VfB Stuttgart.  © Tom Weller/dpa

So können die Schwaben den Blick nach vorn richten.

Auf einen Gegner, der in diesen Tagen in die Schlagzeilen geriet, weil sich die Mannschaft mit dem degradierten Stürmer Adam Szalai (32) solidarisierte und sich weigerte, zu trainieren

Mainz-05-Sportvorstand Rouven Schröder (44) und Trainer Achim Beierlorzer (52) versuchten zwar noch, im Rahmen einer Pressekonferenz die Wogen zu glätten, doch die Zweifel, inwiefern die Mannschaft noch ihrem Trainer folgt, konnten nicht ausgeräumt werden. 

Fakt ist jedenfalls: Für das Spiel gegen den VfB fehlt den Rheinland-Pfälzern nun ein Trainingstag. 

Ein Chaos, das die Stuttgarter - wenig überraschend - nicht kümmerte. Die Erwartung, dass die Schwaben in Mainz gewinnen sollten, dürfte durch den Streit aber nicht gesunken sein - eher im Gegenteil. 

Doch der VfB ist gewarnt: Der letzte Sieg bei den 05ern gelang im Jahr 2005. Damals saß beim selbsternannten Karnevalsverein noch Jürgen Klopp (53) auf der Trainerbank. 

Und beim VfB? Kein geringerer als Giovanni Trapattoni (81). 

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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