VfB-Boss Hitzlsperger fühlt sich provoziert: Fans eilen zur Hilfe

Stuttgart - Zeichen gesetzt!

Vom Union Berlin-Aufkleber ist kaum noch was zu sehen, dafür aber umso mehr vom VfB. Vorstandschef Thomas Hitzlsperger kann aufatmen. (Fotomontage)
Vom Union Berlin-Aufkleber ist kaum noch was zu sehen, dafür aber umso mehr vom VfB. Vorstandschef Thomas Hitzlsperger kann aufatmen. (Fotomontage)  © Montage: Screenshot Twitter/ThomasHitz, Sebastian Gollnow/dpa

Der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart, Thomas Hitzlsperger (38), hat in seiner Nachbarschaft klar gemacht, welcher Verein das Stadtbild in der baden-württembergischen Landeshauptstadt prägen sollte.

Anfang Mai hatte der Ex-Nationalspieler auf seinem Twitter-Profil das Bild eines Ampel- oder Laternenmastes hochgeladen, auf dem doch tatsächlich ein Aufkleber von Union Berlin angebracht war. "Übelste Provokation in meiner Nachbarschaft. Hab gerade keinen #Bäbber zur Hand. Wer kann mir helfen?", schrieb Hitzlsperger unter das Foto.

Wer mag es ihm verdenken, werden bei diesem Anblick doch die schlimmsten Erinnerungen an das Grauen von vor einem Jahr wach, als der VfB in der Relegation gegen die Köpenicker den Kürzeren zog und in die 2. Fußball-Bundesliga abstieg (TAG24 berichtete).

Doch diese sportliche Schmach wurde genauso aufgearbeitet wie die visuelle Kränkung an dem Mast beseitigt - oder besser - überklebt wurde.

Denn Thomas Hitzlsperger konnte auf die Unterstützung der VfB-Fans zählen, die ihm zahlreiche Aufkleber des "richtigen Vereins" zukommen ließen.

So prägen jetzt ein großes VfB-Wappen und das Gründungsjahr 1893 als Wort ausgeschrieben die Nachbarschaft des Vorstandsvorsitzenden, wie dieser in seinem neuen Tweet stolz zeigte. "So sieht es doch gleich viel schöner aus #VfB #1893", schrieb "Hitz" dazu.

Ordnung muss eben sein!

Titelfoto: Montage: Screenshot Twitter/ThomasHitz, Sebastian Gollnow/dpa

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