VfB-Boss Hitzlsperger äußert sich zur Absage an Fan-Rückkehr

Stuttgart - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat Verständnis für die vorläufige Absage der Politik an eine Stadion-Rückkehr der Fans zum Bundesliga-Saisonstart.

Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart: Thomas Hitzlsperger (38).
Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart: Thomas Hitzlsperger (38).  © Tom Weller/dpa

"Wir teilen die Position der DFL: Die Gesundheit der Bevölkerung hat auch für uns oberste Priorität", sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger am Dienstag.

Die Gesundheitsminister der Länder hatten sich bei ihrer Konferenz am Montag darauf verständigt, dass eine Öffnung der Stadien für Zuschauer bis zum 31. Oktober angesichts der momentanen Corona-Situation nicht zu befürworten sei. 

Auch die Planungen beim VfB dafür laufen dennoch weiter, kündigte Hitzlsperger an: "Wir werden weiter in enger Abstimmung mit den Behörden auf den Tag hinarbeiten, an dem wir wieder Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena empfangen dürfen."

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) akzeptierte die vorläufige Absage der Politik klaglos. 

Die DFL hatte vor den Beratungen der Gesundheitsminister ein Konzept für eine Teilzulassung von Zuschauern schon zum Beginn der Spielzeit 2020/21 am dritten September-Wochenende erarbeitet. 

Dieses sieht zunächst eine Rückkehr einer reduzierten Zahl von Fans ohne Stehplätze, ohne Alkohol und ohne Gästeanhänger vor.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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