VfB Stuttgart triumphiert im Einklang: "Ich küss’ deine Augen!"

Stuttgart - Es ist wirklich beeindruckend! Seit dem Aufstieg trumpft der VfB Stuttgart regelmäßig in der Bundesliga auf.

VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic (l.,23), hier im Zweikampf mit Schalkes Malick Thiaw (19), ist in Stuttgart für den Zusammenhalt wichtig.
VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic (l.,23), hier im Zweikampf mit Schalkes Malick Thiaw (19), ist in Stuttgart für den Zusammenhalt wichtig.  © Sebastian Gollnow/dpa

Wie auch am Samstag, als die Schützlinge von Trainer Pellegrino Matarazzo (43) den FC Schalke 04 mit 5:1 aus der Mercedes-Benz Arena schossen.

Nicht die erste Klatsche für einen Klub aus dem Ruhrpott. Schon Borussia Dortmund ging gegen den VfB mit 1:5 unter.

Doch was ist eigentlich das Erfolgsrezept dieses Teams, das längst als "Junge Wilde 2.0" bezeichnet wird?

"Es ist immer eine Mannschaftsleistung. Ich glaube, das hat uns auch über die Saison bisher ausgezeichnet. Es gibt Spiele, in denen jeder mal da ist", sagte Torwart Gregor Kobel (23) nach dem Triumph über Schalke.

Gegen S04 war unter anderem er es, der sich mit einem gehaltenen Elfmeter auszeichnete.

Trotzdem wollte er sich nicht zu arg in den Mittelpunkt drängen, was in Anbetracht der starken Mannschaftsleistung nur verständlich war.

VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic ist in Stuttgart für den Zusammenhalt besonders wichtig

VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (43) umarmt Daniel Didavi (Mitte, 31), daneben steht Matchwinner Wataru Endo (28).
VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (43) umarmt Daniel Didavi (Mitte, 31), daneben steht Matchwinner Wataru Endo (28).  © Sebastian Gollnow/dpa

Vor allem einer spielte sich gegen die Knappen in den Vordergrund, der laut Kobel ansonsten nur "immer die Drecksarbeit macht". Gemeint war Defensivmann Wataru Endo (28).

Mit zwei eigenen Treffern und ebenfalls zwei Torvorlagen war der Japaner DER Matchwinner!

Schwaben-Stürmer Sasa Kalajdzic (23) freute sich für den Abräumer vor der Abwehr besonders, doch betonte: "Ich glaube, ihm wäre es egal, wenn ein anderer dort gestanden wäre und die Tore gemacht hätte. Weil Wataru ist ein Teamplayer, brutal wichtig für uns!"

Auch ein Teamplayer ist Kalajdzic selbst. Der Österreicher erweckt den Eindruck, eine wichtige Rolle in der Mannschaft eingenommen zu haben und für den Einklang dieser zuständig zu sein.

Nach der Schalke-Partie lobte er Keeper Kobel, der neben ihm am Sky-Mikrofon stand, in den höchsten Tönen.

Dann warf er ihm eine Kusshand zu und sagte: "Ich küss’ deine Augen!"

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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