VfB Stuttgart: Umstrittene Mitgliederversammlung soll verschoben werden

Stuttgart - Die im Rahmen der Führungskrise beim VfB Stuttgart heftig umstrittene außerordentliche Mitgliederversammlung, die für den 18. März angedacht war, soll verschoben werden.

Beim Heimspiel des VfB Stuttgart gegen den 1. FSV Mainz 05 war in der Mercedes-Benz Arena ein Banner zu sehen, auf dem "Keine virtuelle MV!" stand.
Beim Heimspiel des VfB Stuttgart gegen den 1. FSV Mainz 05 war in der Mercedes-Benz Arena ein Banner zu sehen, auf dem "Keine virtuelle MV!" stand.  © Sebastian Gollnow/dpa

Das berichtet die Stuttgarter Zeitung exklusiv unter Berufung auf Informationen, die dem Blatt vorlägen.

Demnach plane das Vereinspräsidium aber, die Versammlung trotz aller Umstände womöglich noch im März stattfinden zu lassen. Außerdem wolle man an dem Konzept festhalten, die Veranstaltung rein digital durchzuführen.

Am Mittwoch kommt das Präsidium zusammen, wo Bernd Gaiser (59) und Rainer Mutschler (61) offenbar dem amtierenden Präsidenten Claus Vogt (51) einen entsprechenden Vorschlag machen wollen.

Vogt jedoch wollte die Mitgliederversammlung eigenmächtig bis voraussichtlich in den September verschieben und darüber hinaus als Präsenzveranstaltung durchführen, um unter anderem die Aufklärung der Datenaffäre vollständig abwickeln sowie den Mitgliedern vor Ort einen besseren Austausch ermöglichen zu können.

Viele Fans und Mitglieder drängen ebenfalls darauf, die Veranstaltung später und nicht-digital durchzuführen.

So war unter anderem beim Heimspiel des VfB Stuttgart gegen den 1. FSV Mainz 05 ein Banner zu sehen, auf dem "Keine virtuelle MV!" geschrieben stand.

Außerdem unterschrieben zahlreiche Fanvertreterinnen- und vertreter eine gemeinsame Erklärung der Fanszene, in der Vogts Ansinnen einer Verschiebung unterstützt wird.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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