Ausgerechnet Ex-VfB-Star Kostic sichert Frankfurt gegen Stuttgart den Punkt!

Frankfurt/Stuttgart - Nur Remis für die Schwaben! Der VfB Stuttgart musste sich nach einem umkämpften Match mit einem 1:1 (0:0)-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt zufriedengeben.

VfB-Youngster Tanguy Coulibaly stellt die Eintracht immer wieder vor Probleme, hier laufen Makoto Hasebe (l.) und André Silva (r.) hinterher.
VfB-Youngster Tanguy Coulibaly stellt die Eintracht immer wieder vor Probleme, hier laufen Makoto Hasebe (l.) und André Silva (r.) hinterher.  © Thomas Frey/dpa

Sasa Kalajdzic brachte die Schwaben in Führung (68. Minute), ehe Filip Kostic den Frankfurter Ausgleich besorgte (69.).

Im Vergleich zum 5:1-Triumph über den FC Schalke 04 veränderte VfB-Coach Pellegrino Matarazzo seine Startelf auf nur einer Position: Kapitän Gonzalo Castro bekam eine Pause, für ihn begann Youngster Tanguy Coulibaly.

"Angriff ist die beste Verteidigung", war das Motto, unter dem der VfB Stuttgart in Frankfurt auftreten wollte.

Und dies nahmen sich die Matarazzo-Mannen zu Herzen.

Von Beginn an waren die Schwaben hellwach und versuchten in einem intensiven Match gegen ebenfalls konzentrierte Frankfurter die Oberhand zu gewinnen.

Coulibaly war dabei besonders auffällig. Wo der variable 20-Jährige auch auftrat, ob auf dem rechten Flügel oder in der Spitze, sorgte er in der SGE-Defensive für Unruhe.

Mit dieser Elf startete der VfB Stuttgart in die Partie bei Eintracht Frankfurt

Konstantinos Mavropanos vergibt Riesenmöglichkeit für den VfB Stuttgart

Die Eintracht bejubelt den 1:1-Ausgleich von Filip Kostic (Mitte).
Die Eintracht bejubelt den 1:1-Ausgleich von Filip Kostic (Mitte).  © Thomas Frey/dpa

Zählbares sprang jedoch nicht heraus, weil es in einem insgesamt offensiv-geführten Spiel kaum zu Torraumszenen kam und die Teams sich neutralisierten.

Die beste Chance hatte die Eintracht nach einer Flanke von Kostic, doch der Schuss von André Silva landete zu unplatziert in den Armen von VfB-Keeper Gregor Kobel (43.). Somit ging es mit einem 0:0 in die Pause.

War die Eintracht zum Ende der ersten Hälfte überlegen, kam nun Stuttgart mit viel Wucht aus der Kabine und drängte die Hessen in den eigenen Strafraum.

Für diese gute Phase hätten sich die Schwaben belohnen müssen, als Konstantinos Mavropanos nach einer Ecke von Borna Sosa völlig frei zum Kopfball kam.

Doch der Versuch des Griechen ging übers Tor (53.).

Sasa Kalajdzic bringt den VfB Stuttgart in Führung, Filip Kostic schlägt für die Eintracht zurück

Eintracht-Profi Filip Kostic (oben) setzt sich gegen Philipp Förster durch.
Eintracht-Profi Filip Kostic (oben) setzt sich gegen Philipp Förster durch.  © Thomas Frey/dpa

Besser machte es Kalajdzic. Marc Oliver Kempf flankte die Kugel aus dem Halbfeld auf den Österreicher und dieser schloss direkt ab. Weil der Ball noch von Martin Hinteregger abgefälscht wurde, zappelte das Leder zum Stuttgarter 1:0 im hessischen Netz (68.).

Kein Problem aber für die SGE: Die Frankfurter schüttelten sich nur kurz und glichen schon im direkten Gegenzug aus.

Kostic bekam auf der linken Seite zu viel Platz, sodass ausgerechnet der Ex-VfB-Kicker vom Strafraumeck aus mit einem Flachschuss ins lange Eck das 1:1 erzielte (69.).

In der Schlussphase war die SGE dann die bessere Mannschaft und warf nochmal alles nach vorne, doch es gelang den Hessen nicht mehr den Schlusspunkt zu setzen. So blieb es beim 1:1, womit Stuttgart gut leben konnte.

Am kommenden Spieltag empfängt der VfB sonntags (18 Uhr) die TSG 1899 Hoffenheim zum Baden-Württemberg-Duell.

Titelfoto: Thomas Frey/dpa

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