Schwaben-Schlappe! VfB Stuttgart muss sich beim SC Freiburg geschlagen geben

Freiburg/Stuttgart - Schwäbische Schlappe im Baden-Württemberg-Duell! Der VfB Stuttgart hat am 18. Spieltag der 1. Bundesliga mit 1:2 (1:2) beim SC Freiburg verloren.

VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (vorne) dirigiert seine Mannschaft.
VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (vorne) dirigiert seine Mannschaft.  © Tom Weller/dpa

Silas Wamangituka brachte den VfB mit 1:0 (7. Minute) in Führung, bevor Ermedin Demirovic zum 1:1 (14.) ausglich. Woo-Yeong Jeong erzielte den Freiburger 2:1-Siegtreffer (37.). Nicolas Gonzalez verschoss einen Elfmeter für die Gäste (45.).

Im Vergleich zur 0:3-Pleite beim DSC Arminia Bielefeld veränderte VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo seine Startelf auf vier Positionen. Er nahm Borna Sosa, Mateo Klimowicz, Philipp Förster und Sasa Kalajdzic raus. Dafür kehrten Wamangituka und Gonzalez nach ihrer Gelb-Sperre zurück. Außerdem durften Gonzalo Castro sowie Daniel Didavi von Beginn an ran.

Freiburgs Coach Christian Streich schickte dagegen nur drei frische Kräfte ins Rennen. Jonathan Schmid, Nicolas Höfler sowie Jeong begannen anstelle von Lukas Kübler, Roland Sallai und Lucas Höler.

Nach dem sparsamen Auftritt in Ostwestfalen hatten sich die Schwaben in Freiburg sichtlich viel vorgenommen. Sie agierten konzentriert und kontrollierten in der Anfangsphase die Partie.

So ging der SC Freiburg gegen den VfB Stuttgart ins Rennen

Die Startaufstellung des VfB Stuttgart beim SC Freiburg

Silas Wamangituka bringt den VfB in Führung, dann drehen die Freiburger Demirovic und Jeong die Partie

Freiburgs Woo-Yeong Jeong (vorne) überwindet VfB-Keeper Gregor Kobel (r.) und erzielt das 2:1 für den SC.
Freiburgs Woo-Yeong Jeong (vorne) überwindet VfB-Keeper Gregor Kobel (r.) und erzielt das 2:1 für den SC.  © Tom Weller/dpa

So dauerte es nicht lange, bis Stuttgart die Bemühungen in Zählbares ummünzte.

Wamangituka drang in den Strafraum ein, legte auf Didavi ab, dessen von SC-Keeper Florian Müller parierter Schuss wieder beim Kongolesen landete. Der fackelte nicht lange und drückte die Kugel zum 1:0 für den VfB über die Linie (7.).

Eine verdiente Führung für die Schwaben, von der sich der SC aber nicht beirren ließ. Die Breisgauer lauerten auf Konter und schlugen in der 14. Minute eiskalt zu: Eine Flanke von links landete über Umwege bei Demirovic, der den Ball zum 1:1-Ausgleich ins weiß-rote Netz zimmerte.

Damit kippte die Partie. Dem VfB ging die Struktur im Offensivspiel flöten, während Freiburg die Oberhand gewann. Nach einem zauberhaften Hackentrick von Demirovic auf Jeong ging der SC folgerichtig in Führung.

Der satte Linksschuss des Südkoreaners wurde noch von Marc Oliver Kempf abgefälscht, ehe er im schwäbischen Gehäuse zum 2:1 einschlug (37.).

VfB-Star Nicolas Gonzalez verschießt Elfmeter gegen den SC Freiburg

Freiburgs Manuel Gulde (l.) rennt VfB-Angreifer Nicolas Gonzalez hinterher.
Freiburgs Manuel Gulde (l.) rennt VfB-Angreifer Nicolas Gonzalez hinterher.  © Tom Weller/dpa

Den Stuttgarter Tiefpunkt in der ersten Hälfte besiegelte Gonzalez, der einen Elfmeter kläglich verschoss (45.). Zuvor war Wamangituka von Janik Haberer im Strafraum zu Fall gebracht worden.

Der VfB kam mit viel Druck aus der Kabine und versuchte, sich gegen die drohende Pleite zu stemmen.

Doch die Matarazzo-Mannen blieben zunächst glücklos. Erst schoss Gonzalez aus guter Position übers Tor (55.). Dann kam der eingewechselte Konstantinos Mavropanos im Fünfmeterraum zum Abschluss, aber SC-Schlussmann Müller rettete im letzten Moment (75.).

In der Schlussphase kam auch noch Pech dazu, als ein Linksschuss von Erik Thommy (87.) sowie ein Gonzalez-Abschluss (90.) am Pfosten des Freiburger Gehäuses landete.

So blieb es beim 2:1 für die Streich-Schützlinge. Stuttgart musste damit die zweite Schlappe infolge einstecken.

Weiter geht es für den VfB bereits am Freitag im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (20.30 Uhr). Die Freiburger müssen dagegen erst am Sonntag (18 Uhr) beim VfL Wolfsburg ran.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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