Aufstiegskampf spitzt sich zu: VfB Stuttgart muss gegen Osnabrück "Druck ausblenden"

Stuttgart - Jetzt wird es ernst im Aufstiegskampf! In fünf verbleibenden Partien will Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart die Rückkehr in die Bundesliga perfekt machen. 

Der Blick der VfB-Profis ist auf die Partie gegen den VfL Osnabrück gerichtet.
Der Blick der VfB-Profis ist auf die Partie gegen den VfL Osnabrück gerichtet.  © Robert Michael/dpa-Pool/dpa

Doch Coach Pellegrino Matarazzo (42) vermied den Blick aufs Stuttgarter Restprogramm und wollte erst gar nicht spekulieren, wie viel Punkte die Schwaben für den ganz großen Wurf brauchen könnten. 

Stattdessen bemühte er bei der Pressekonferenz am Freitag lieber die typische Fußballer-Floskel, von Spiel zu Spiel denken zu wollen. 

Folgerichtig lag Matarazzos Fokus voll auf dem 30. Spieltag und dem anstehenden Heimspiel gegen den VfL Osnabrück (Sonntag, 13.30 Uhr). 

"Sie sind ein sehr unangenehmer Gegner", wusste der 42-Jährige den VfL einzuschätzen und erinnerte daran, dass die Niedersachsen nach dem Restart Liga-Primus Arminia Bielefeld ärgerten und einen Punkt gegen den Tabellenführer ergattern konnten. 

Doch was macht den Aufsteiger so gefährlich? 

Sie seien taktisch sehr variabel und demnach schwer auszurechnen, erklärte der Coach. 

Eine weitere Niederlage darf sich der VfB Stuttgart nicht erlauben

Warnt vor dem Aufsteiger aus Osnabrück: VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (42).
Warnt vor dem Aufsteiger aus Osnabrück: VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (42).  © Robert Michael/dpa-Pool/dpa

Dies bekamen die Schwaben bereits in der Hinrunde - damals noch unter Ex-Coach Tim Walter - zu spüren, als die Osnabrücker den VfB mit 1:0 schlugen. 

Ein Szenario, das sich am Sonntag für die Stuttgarter auf keinen Fall wiederholen soll. 

Immerhin verloren die Schwaben in dieser Saison schon unglaubliche acht Partien und haben eigentlich jetzt schon keine Bilanz eines Aufsteigers vorzuweisen. 

Dennoch haben sie es als Tabellenzweiter weiterhin selbst in der Hand. 

Mit einem Sieg gegen Osnabrück könnten sie den Vorsprung auf den Konkurrenten Hamburger SV zumindest über Nacht auf fünf Punkte ausbauen. 

Die Hamburger müssten dann am Montag gegen Holstein Kiel nachlegen. 

Der Aufstiegskampf in Liga Zwei spitzt sich also zu. 

"Der Druck im Umfeld ist enorm, das spürt man", sagte VfB-Trainer Matarazzo.  Diesen müsse man nun ausblenden, erklärte er, um das Ziel Aufstieg zu erreichen. 

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Pool/dpa

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