Dämpfer im Aufstiegskampf! VfB Stuttgart mit Nullnummer gegen Osnabrück

Stuttgart - Schwäbischer Rückschlag im Aufstiegskampf! Am 30. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga holte der VfB Stuttgart gegen den abstiegsbedrohten VfL Osnabrück nach einem 0:0 nur einen Punkt. 

Osnabrücks Moritz Heyer in Aktion mit Gonzalo Castro (l) von Stuttgart. Im Hintergrund: VfB-Profi Wataru Endo.
Osnabrücks Moritz Heyer in Aktion mit Gonzalo Castro (l) von Stuttgart. Im Hintergrund: VfB-Profi Wataru Endo.  © Tom Weller/dpa-Pool/dpa

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge gab es für VfB-Coach Pellegrino Matarazzo keinen Grund seine Startelf großartig zu ändern. 

Auf einer Position tat er es im Vergleich zum Sieg gegen Dynamo Dresden dennoch: Für Kapitän Marc Oliver Kempf kehrte Holger Badstuber nach seiner Gelb-Sperre zurück in die Mannschaft. 

Die Gäste aus Niedersachsen zeigten in der leeren Mercedes-Benz Arena von Beginn an, dass sie ein unangenehmer Gegner sein können. 

Der VfB kontrollierte zwar die Partie, doch der VfL machte in der Defensive die Räume eng und suchte bei eigenem Ballbesitz den direkten Weg zum Tor. 

Letzteres gelang dem VfB zunächst kaum. Mit laufender Spielzeit erhöhten sie zwar den Druck, doch der letzte Pass in die gefährliche Zone kam nicht an. 

Für die größte Aufregung der ersten Hälfte sorgten dagegen die Osnabrücker, als der eingewechselte Benjamin Girth plötzlich völlig frei vor dem leeren Stuttgarter Tor auftauchte, doch zur Verblüffung aller nur den Pfosten traf. Allerdings war es zuvor wohl Abseits, sodass ein Treffer vermutlich nicht gezählt hätte (40.).  

Wataru Endo mit der größten Chance für den VfB Stuttgart

Osnabrücks Moritz Heyer in Aktion mit Hamadi Al Ghaddioui (r) von Stuttgart.
Osnabrücks Moritz Heyer in Aktion mit Hamadi Al Ghaddioui (r) von Stuttgart.  © Tom Weller/dpa-Pool/dpa

In der zweiten Hälfte erhöhte der VfB dann die Schlagzahl und ließ dem VfL immer weniger Luft zum Atmen. 

Doch die Abschlüsse blieben weiterhin harmlos, wie in der 48. Minute, als Gonzalo Castro die Kugel direkt in die Arme von VfL-Keeper Philipp Kühn schoss. 

So konnten sich die Osnabrücker wieder befreien, doch auch den Gästen gelangen keine gefährlichen Angriffe. 

Es entwickelte sich ein zäher Zweitliga-Kick. Der VfB kombinierte munter um den Strafraum der Osnabrücker herum, während die Niedersachsen tapfer verteidigten und auf Konter lauerten. 

Von nötiger Anspannung im Aufstiegskampf, die VfB-Coach Matarazzo von seinen Schützlingen einforderte, war wenig zu spüren. 

Die größte Chance hatte noch Wataru Endo, der nach einer Castro-Ecke per Kopf den Ball knapp am Osnabrücker Tor vorbeisetzte (77.). Mehr kam von den Schwaben nicht mehr und es blieb beim 0:0.

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge musste der VfB somit wieder einen Dämpfer im Aufstiegskampf hinnehmen. 

Titelfoto: Tom Weller/dpa-Pool/dpa

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