VfB steht nach großem Triumph vor Bundesliga-Rückkehr: "Ich bin stolz!"

Stuttgart - Die Partie in Nürnberg lief noch, da wurde es plötzlich laut neben dem Platz. Der 1. FC Heidenheim schoss im Parallelspiel gegen den Hamburger SV den späten Siegtreffer und löste auf der Bank des Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart eine Ekstase aus. 

Das Ergebnis auf der Anzeigetafel war deutlich: Der VfB Stuttgart ist somit nach dem 33. Spieltag so gut wie aufgestiegen.
Das Ergebnis auf der Anzeigetafel war deutlich: Der VfB Stuttgart ist somit nach dem 33. Spieltag so gut wie aufgestiegen.  © Daniel Karmann/dpa

"Ich war einer der lautesten", gab VfB-Debüt-Torschütze Sasa Kalajdzic nach dem 6:0-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg zu. Der Österreicher, der lange aufgrund eines Kreuzbandrisses ausfiel, war sichtlich erleichtert. 

Kein Wunder, denn aufgrund der HSV-Pleite war den Schwaben die Bundesliga-Rückkehr nach nur einer Saison Abstinenz kaum mehr zu nehmen. 

Vor dem letzten Spieltag haben sie drei Punkte Vorsprung und ein um elf Treffer besseres Torverhältnis als der Tabellendritte aus Heidenheim. 

Deren Siegtreffer gegen den HSV, hatte der VfB aus der Ferne übrigens ganz genau verfolgt: "Wir haben heimlicherweise auch Sky Go auf der Bank gehabt", verriet Stuttgarts Coach Pellegrino Matarazzo. 

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VfB-Profis feiern erleichtert nach 6:0 Kantersieg gegen den 1. FC Nürnberg.
VfB-Profis feiern erleichtert nach 6:0 Kantersieg gegen den 1. FC Nürnberg.  © Daniel Karmann/dpa

Der Italo-Amerikaner konnte mit der Leistungssteigerung seiner Schützlinge mächtig zufrieden sein: erst die Derby-Blamage beim Karlsruher SC, dann das 5:1 gegen den SV Sandhausen. 

Und jetzt der 6:0-Triumph in Nürnberg, wonach sogar der als rational geltende Matarazzo Emotionen zeigte: "Ich muss mich erstmal sortieren. Wir wollten das so auf den Platz bringen. Wir haben gesagt, wenn wir das tun, kann es auch hier knallen. Ich bin stolz." 

Das durfte der Stuttgarter Coach nach den Strapazen der vergangenen Wochen auch sein. 

Auf die Mannschaft, aber auch ein bisschen auf sich selbst: Passiert nichts mehr Verrücktes, darf sich der 42-Jährige nämlich in der kommenden Saison "Bundesliga-Trainer" nennen. 

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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