VfB Stuttgart wehrt sich gegen Manipulationsvorwürfe

Stuttgart - Schon wieder eine Stellungnahme des VfB Stuttgart! Am Samstagabend wehrten sich die Schwaben gegen die Manipulationsvorwürfe bei der Abstimmung zur Ausgliederung im Juni 2017.

Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung haben die VfB-Anhänger über die Ausgliederung der Profiabteilung abgestimmt.
Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung haben die VfB-Anhänger über die Ausgliederung der Profiabteilung abgestimmt.  © Christoph Schmidt/dpa

Der Spiegel hatte am Freitag darüber berichtet, dass Augenzeugen damals "massive" technische Probleme mitbekommen haben wollen.

Demnach sollen mehrere Geräte nicht funktioniert haben, mit denen bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Ausgliederung der Profiabteilung in eine AG abgestimmt wurde.

Dem widerspricht nun der VfB: "Es hat sich im Nachgang zur Mitgliederversammlung 2017 und bis zum heutigen Tage lediglich eine mittlere zweistellige Zahl der mehr als 12.000 damals anwesenden, stimmberechtigten Vereinsmitglieder mit dem Anliegen an den VfB gewandt, es sei ihnen wegen eines technischen Fehlers oder aus anderem Grund bei den Abstimmungen zur Ausgliederung und zur Satzungsänderung in der Versammlung nicht möglich gewesen, abzustimmen."

Dies wurde "mit großer Sorgfalt geprüft", wobei "keinerlei technische Probleme" festgestellt werden konnten, hieß es weiter in der Mitteilung.

Mit Vehemenz stellte der Verein für Bewegungsspiele außerdem klar, dass "das Schließen einer Abstimmung" nur bei "voller Funktion aller Funkantennen und Empfänger" möglich war. Dafür soll das System der Abstimmung gesorgt haben.

Zu den anderen Vorwürfen, die in dem Spiegel-Artikel formuliert wurden, schwieg der VfB allerdings.

Titelfoto: Christoph Schmidt/dpa

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