VfB Stuttgart: Wie geht es weiter im Millionen-Fall Pablo Maffeo?

Stuttgart/Girona - Die Geschichte rund um das Missverständnis zwischen dem Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart und Pablo Maffeo (23) nimmt einfach kein Ende. 

Ihn will der VfB Stuttgart loswerden: Pablo Maffeo (23).
Ihn will der VfB Stuttgart loswerden: Pablo Maffeo (23).  © Uwe Anspach/dpa

Weil Maffeo-Leihklub FC Girona am Sonntagabend an Elche in den Aufstiegs-Playoffs (0:1) scheiterte, greift die Kaufpflicht der Spanier nicht. 

Nach einem Bild-Bericht soll diese bei fünf Millionen Euro gelegen haben. Der Kicker ging sogar von sieben Millionen aus. 

Doch mit diesem Geld können die Schwaben, die Maffeo unbedingt loswerden wollen, nun nicht mehr rechnen. 

Wie es mit dem Rechtsverteidiger weitergeht, steht somit vorerst in den Sternen. 

Eine Hoffnung gab es allerdings am Montagmorgen: fussballtransfer.com berichtete über ein Interesse von Real Valladolid an Maffeo, das nach spanischen Medienberichten bestehen soll. 

Allerdings strebt Valladolid ebenfalls nur ein Leihgeschäft an. 

Dabei soll wieder eine Kaufoption im Vertrag festgeschrieben werden. 

Die Hintergründe zur Hängepartie mit dem beim VfB gescheiterten Maffeo

So hoch wie die mit dem FC Girona vereinbarte, wird diese aber wohl nicht sein. Schließlich versuchen die Clubs in Zeiten von Corona mit aller Macht Geld zu sparen. 

Bitter für den VfB: Die Schwaben zahlten 2018 eine kolportierte Ablösesumme von neun Millionen Euro für das vielversprechende Talent Maffeo an Manchester City.

Sie bekamen: Ein Problemkind, das sich in Deutschland nicht wohlfühlte. Ein halbes Jahr nach der Verpflichtung bezeichnete der Stuttgarter Ex-Präsident Wolfgang Dietrich den Spanier schon als "Flop" und nannte den Transfer einen "Fehler".

Einen Fehler, den die Schwaben auch anderthalb Jahre später noch nicht wieder gutgemacht haben. Dass Maffeo eine neue Chance beim VfB bekommen könnte, gilt als ausgeschlossen. 

Obwohl die Stuttgarter wegen ihrer Verletzungssorgen einen weiteren Außenverteidiger gut gebrauchen könnten. 

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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