VfB Stuttgart will Klassenerhalt sichern, "dann können wir immer noch schauen"

Stuttgart - Beim VfB Stuttgart läuft es sportlich derzeit richtig rund. Zuletzt begeisterte die schwäbische Rasselbande mit einem furiosen 4:1-Kantersieg beim FC Augsburg.

Hat die sportliche Entwicklung im Blick: VfB-Sportdirektor Sven Mislintat (48).
Hat die sportliche Entwicklung im Blick: VfB-Sportdirektor Sven Mislintat (48).  © DPA/ Tom Weller

Trotzdem mahnt Sportdirektor Sven Mislintat (48) vor zu großer Euphorie, denn: "Das wird nicht jede Woche so sein."

In diesem Zuge erinnerte der 48-Jährige an die zwei Pleiten zuvor gegen den VfL Wolfsburg und RB Leipzig, wonach dem VfB sogar schon eine "Torflaute attestiert" wurde.

Außerdem erwartet Stuttgart mit Borussia Mönchengladbach schon am Samstag (18.30 Uhr) die nächste große Herausforderung, bei der man laut Mislintat klarer "Außenseiter" sei.

Eine Rolle, in der sich der VfB allerdings wohlfühlt. So kommen ihre Stärken doch besonders zum Tragen, wenn der Gegner das Spiel macht und den pfeilschnellen Schützlingen von Trainer Pellegrino Matarazzo (43) Platz zum Kontern lässt.

In dieser Art und Weise schlug man unter anderem Vizemeister Borussia Dortmund mit 5:1.

An ihrem ursprünglichen Saisonziel wollen sie in Stuttgart trotz solcher Galavorstellungen festhalten.

Er ist einer der Erfolgsgaranten beim VfB Stuttgart: Waldemar Anton (Mitte, 24). Gegen den FC Augsburg jubelt er gemeinsam mit Silas Wamangituka (r., 21). Dahinter ist Borna Sosa (22) zu sehen.
Er ist einer der Erfolgsgaranten beim VfB Stuttgart: Waldemar Anton (Mitte, 24). Gegen den FC Augsburg jubelt er gemeinsam mit Silas Wamangituka (r., 21). Dahinter ist Borna Sosa (22) zu sehen.  © Matthias Balk/dpa

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat über Waldemar Anton: "Einer der besten Innenverteidiger der Liga"

VfB-Star Daniel Didavi (30, Mitte) jubelt nach seinem Tor gegen den FC Augsburg.
VfB-Star Daniel Didavi (30, Mitte) jubelt nach seinem Tor gegen den FC Augsburg.  © Matthias Balk/dpa

Mislintat dazu: "Je eher wir die 40 Punkte erreichen, umso besser, denn das ist der sichere Klassenerhalt. Dann können wir immer noch schauen, ob danach noch ein paar Spiele zu gehen sind."

Aktuell ist der VfB mit 21 Punkten aus 15 Spielen auf Kurs. Auch, wenn der Sportdirektor zugeben muss: "Es fühlt sich so an, als ob wir 3, 4 Punkte mehr hätten holen können."

Damit stünde Stuttgart tatsächlich auf einem Europa-League-Platz.

Einer, der maßgeblich am Erfolg des VfB beteiligt ist, ist Waldemar Anton (24). Der Defensiv-Hüne, der im Sommer von Hannover 96 an den Neckar kam, hat sich in den vergangenen Partien zum Abwehrchef gemausert.

Aber nicht nur das. Mislintat: "In der Verfassung ist er einer der besten Innenverteidiger der Liga."

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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