Der VfB Stuttgart würde Conference League "voller Inbrunst" angehen

Stuttgart - Anders als Ex-Nationalspieler Max Kruse (32) würde der VfB Stuttgart eine mögliche Teilnahme an der neuen Europa Conference League voller Ehrgeiz angehen.

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat (48) würde eine Teilnahme an der Europa Conference League reizen.
VfB-Sportdirektor Sven Mislintat (48) würde eine Teilnahme an der Europa Conference League reizen.  © Sebastian Gollnow/dpa

"Ganz ehrlich, wenn wir es denn schafften, dann würden wir sie auch mit voller Inbrunst spielen", sagte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat (48) am Montag. "Wenn sich eine Mannschaft für Europa qualifiziert, unabhängig vom VfB Stuttgart, dann spielt man das auch."

Nach dem 2:0-Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim ist der schwäbische Erstligist vier Punkte von Bayer 04 Leverkusen auf Rang sechs entfernt. Unter Umständen könnte auch schon der siebte Platz für die Teilnahme am neuen Wettbewerb reichen.

Kruse, der mit Union Berlin auf ebenjenem siebten Platz steht, reizt die Europa Conference League dagegen nicht. "Europa League hätte ich Bock drauf, Europa Conference League habe ich irgendwie keinen Bock drauf. Ich weiß nicht mal, was das ist", hatte der Angreifer gesagt.

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Aus Sicht von Mislintat dagegen, der die Teilnahme am Europapokal jedoch nicht zum Ziel macht, würde jedes Spiel "unserer Mannschaft helfen, sich zu entwickeln".

Die VfB-Spieler Marc Oliver Kempf (26, l.) und Naouirou Ahamada (18) freuen sich nach dem Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim.
Die VfB-Spieler Marc Oliver Kempf (26, l.) und Naouirou Ahamada (18) freuen sich nach dem Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim.  © Tom Weller/dpa

Finanziell sei der Anreiz auf den ersten Blick zwar nicht groß. "Aber ich spiele nicht Fußball, um ein bisschen Kohle zu machen und dann wieder nach Hause zu fahren."

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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