Stolzer VfB-Youngster Klimowicz verdrängt Didavi und bekommt Auszeichnung

Stuttgart - Jugend forscht beim VfB Stuttgart! Seit Sportdirektor Sven Mislintat (48) für die Kaderplanung bei den Schwaben verantwortlich ist, lotste er einen Youngster nach dem anderen an den Neckar. 

Großer Jubel: Gegen Mainz 05 erzielte Mateo Klimowicz (20) sein erstes Bundesliga-Tor.
Großer Jubel: Gegen Mainz 05 erzielte Mateo Klimowicz (20) sein erstes Bundesliga-Tor.  © Thomas Frey/dpa

Einer von ihnen ist Mateo Klimowicz (20), der für den wahrhaftigen Blitzstart in seiner Debüt-Bundesligasaison nun ausgezeichnet wurde: als Rookie des Monats Oktober. 

"Ich bin stolz", kommentierte Klimowicz zunächst seine Nominierung, ehe er umgehend nachschob: "wichtiger ist aber, dass wir Punkte holen."

Er weiß eben, was sein Trainer Pellegrino Matarazzo (42) hören will. Dabei hat der Argentinier eigentlich gar keine verbale Überzeugungsarbeit nötig. 

Denn die Auszeichnung als Bundesliga-Rookie verdiente er sich immerhin mit Leistung auf dem Platz. 

So erzielte er in Mainz sein erstes Tor und steuerte beim Sieg gegen Hertha BSC einen Assist zum VfB-Sieg bei. 

VfB-Youngster Mateo Klimowicz wird zum Bundesliga-Rookie des Monats Oktober ernannt

VfB-Coach Matarazzo setzte zuletzt auf Klimowicz statt auf Didavi

Im Sandwich der Schalker Salif Sane (30,l.) und Malick Thiaw (19): Stuttgarts Mateo Klimowicz (20, Mitte).
Im Sandwich der Schalker Salif Sane (30,l.) und Malick Thiaw (19): Stuttgarts Mateo Klimowicz (20, Mitte).  © Guido Kirchner/dpa

Zudem zeigte sich der quirlige 1,79 Meter große Youngster unabhängig von seinen Torbeteiligungen auffällig - besonders durch seine Wendigkeit.  

Seine Art Fußball zu spielen, begeistert einfach. Auch seinen Coach, der ihn in den beiden vergangenen Spielen sogar Altstar Daniel Didavi (30) vorzog. Didavi galt in Stuttgart bislang - wenn er fit ist - als gesetzt. 

"Es war eine Entscheidung für Mateo, der auch ein Spielentscheider ist, aber mit anderen Waffen als Dida", sagte Matarazzo nach der Partie gegen Eintracht Frankfurt. Ein Wechsel aus taktischen Gründen also. 

Trotzdem: den erfahrenen VfB-Star auf die Bank verdrängt zu haben, dürfte den jungen Klimowicz - wie die Rookiee-Norminierung - besonders stolz gemacht haben. 

Titelfoto: Guido Kirchner/dpa

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