VfB zieht bei wildem Spektakel gegen den SC Freiburg den Kürzeren!

Stuttgart - Wildes Spektakel im Baden-Württemberg-Duell! Der VfB Stuttgart musste sich dabei dem SC Freiburg mit 2:3 (2:3) geschlagen geben.

Freiburg nicht zu stoppen: Woo-Yeong Jeong (r.) schießt hier zum 2:0 ein.
Freiburg nicht zu stoppen: Woo-Yeong Jeong (r.) schießt hier zum 2:0 ein.  © Tom Weller/dpa

Vor 25.000 Zuschauern in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena erzielte Woo-Yeong Jeong das 1:0 (3. Minute) und 2:0 (9.) für die Gäste. Lucas Höler legte mit dem Tor zum 3:0 noch einen drauf (28.). Für den VfB trafen Konstantinos Mavropanos (3:1/45.) und Hamadi Al Ghaddioui (3:2/45.+2).

Trotz der 0:4-Klatsche bei RB Leipzig schickte VfB-Coach Pellegrino Matarazzo dieselbe Elf aufs Feld.

Freiburgs Trainer Christian Streich tauschte nach dem 2:1-Erfolg gegen Borussia Dortmund nur einmal und brachte Lukas Kübler für Jonathan Schmid, der aufgrund eines Corona-Falls im häuslichen Umfeld fehlte.

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In einer hitzigen Anfangsphase dominierte der SC die Partie und legte einen Blitzstart hin. Bereits nach drei Minuten kamen die Gäste über die linke Seite mit Christian Günter, der nach innen flankte. Im Zentrum stand Jeong goldrichtig und köpfte aus zwölf Metern zum 1:0 ein (3.).

Eine frühe Führung, die dem SCF Rückenwind verschaffte. So stürmte die Streich-Truppe weiter nach vorne und stellte überforderte Stuttgarter vor große Probleme.

So startete der VfB Stuttgart ins Heimspiel gegen den SC Freiburg

Die Aufstellung des SC Freiburg beim VfB Stuttgart

Freiburgs Wirbelwind Woo-Yeong Jeong stellt gegen den VfB Stuttgart auf 2:0, Lucas Höler macht das 3:0

Der SCF in der ersten halben Stunde gnadenlos: Hier bejubeln sie das 3:0 durch Lucas Höler (M.).
Der SCF in der ersten halben Stunde gnadenlos: Hier bejubeln sie das 3:0 durch Lucas Höler (M.).  © Tom Weller/dpa

So legten die Badener nach: Bei einer Ecke fiel die Kugel nach Abwehr von VfB-Keeper Florian Müller direkt vor die Füße von Jeong, der per sattem Dropkick zum 2:0 einschoss (9.).

Die Schwaben waren bis zu diesem Zeitpunkt abgemeldet, kamen dann aber besser ins Spiel. Die erste Stuttgarter Chance hatte Roberto Massimo, der aus halbrechter Position einfach abzog - SCF-Tormann Mark Flekken parierte ohne Probleme (10.).

Massimo war einer der wenigen Lichtblicke im VfB-Spiel. In der 19. Minute kam er über die rechte Seite und bediente Al Ghaddioui im Zentrum, der ablegte. Der Schuss von Mateo Klimowicz war allerdings zu harmlos, sodass Flekken das Leder souverän aus dem linken Eck fischen konnte.

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Stuttgart fehlte die Konsequenz. Im Gegensatz zum SC Freiburg, der vor dem gegnerischen Tor eiskalt war. So marschierte Roland Sallai nach einem Flekken-Abstoß über rechts und flankte präzise auf Höler.

Der Breisgau-Stürmer setzte sich im Duell gegen Waldemar Anton und Mavropanos durch und köpfte zum 3:0 ein (28.).

Erst trifft Konstantinos Mavropanos für den VfB, dann besorgt Hamadi Al Ghaddioui den Anschlusstreffer

Was für eine Schlussphase in Halbzeit eins! Nach seinem Treffer zum 3:2 eilt Hamadi Al Ghaddioui (M.) zurück zum Anstoß.
Was für eine Schlussphase in Halbzeit eins! Nach seinem Treffer zum 3:2 eilt Hamadi Al Ghaddioui (M.) zurück zum Anstoß.  © Tom Weller/dpa

Kurz vor der Pause drehte der dann VfB mächtig auf. Als der Angriff beinahe schon gescheitert schien, schnappte sich Mavropanos an der Strafraumgrenze den Ball und marschierte durchs Zentrum, drosch die Kugel dann unter die Latte zum 1:3 aus Sicht der Hausherren (45.).

Damit aber nicht genug. Kurze Zeit später flankte Kapitän Wataru Endo rechts von der Torauslinie in den Strafraum. Dort lauerte Al Ghaddioui und köpfte zum 2:3-Anschluss ein (45.+2).

Die Schwaben wollten mehr und drückten in der zweiten Hälfte vom Anpfiff weg auf den Ausgleich. Im letzten Drittel fehlte dem VfB allerdings die Konsequenz.

Insgesamt kam es im Laufe der Zeit zu immer weniger Torraumszenen. Vor allem, weil Freiburg sich zurückzog und den Vorsprung mit aller Macht verteidigte. Dennoch hatten die Gäste die Möglichkeit auf einen weiteren Treffer: Nico Schlotterbeck drang über rechts in den Strafraum ein und bediente Sallai, der jedoch aus halbrechter Position übers linke Eck des VfB-Gehäuses schoss (74.).

Stuttgart fand in der Schlussphase einfach nicht mehr das Gaspedal, sodass es beim 2:3 (2:3) blieb. Von den Schwaben war das über weite Strecken einfach viel zu wenig.

Weiter geht es für den SC Freiburg nach der Länderspielpause samstags am 11. September (15.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Köln. Der VfB Stuttgart gastiert einen Tag darauf bei Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr/DAZN).

Große Freude bei den Badenern, hier beim 2:0-Treffer durch Woo-Yeong Jeong (r.).
Große Freude bei den Badenern, hier beim 2:0-Treffer durch Woo-Yeong Jeong (r.).  © Tom Weller/dpa

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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