Erste schlimme Krise für VfB-Coach Matarazzo: Stuttgart kämpft um Zusammenhalt!

Stuttgart - Dem VfB Stuttgart steckt die 1:4-Klatsche beim FC Augsburg noch in den Knochen!

Sportdirektor Sven Mislintat (48) vertraut seinem Trainer blind.
Sportdirektor Sven Mislintat (48) vertraut seinem Trainer blind.  © Tom Weller/dpa

Zu heftig war das kollektive Versagen, das nach dem eigenen Führungstreffer eintrat.

"Aus Gründen, die ich noch nicht weiß, haben wir nicht mehr so offensiv und mutig Fußball gespielt", rang VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (43) auf der Pressekonferenz um Worte.

Er wirkte zunächst sogar etwas ratlos, bevor er den Schalter umlegte. Dann versprach er, man würde "weiterhin lösungsorientiert arbeiten", bis man wisse, "warum und weshalb wir das Potenzial nicht auf den Rasen bekommen".

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Die großen Verletzungssorgen wollte dabei keiner als Ausrede gelten lassen. "Das waren heute nicht nur Ausfälle, es war die Einstellung", kritisierte Mittelfeldmann Daniel Didavi (31).

Ähnliches monierte auch Matarazzo, dem nach dem Treffer zum 1:0 die "Siegermentalität" fehlte: "In dieser Phase geht es darum, den Gegner zu killen."

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat appelliert an die Fans

Stuttgarts Trainer Matarazzo genießt volles Vertrauen

VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (43) ist auf der Suche nach Lösungen für die sportlichen Probleme.
VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (43) ist auf der Suche nach Lösungen für die sportlichen Probleme.  © Matthias Balk/dpa

Statt zu killen, ging seine Mannschaft unter und bescherte ihm die erste Krise als Bundesliga-Trainer beim VfB Stuttgart. Denn die Schwaben sind nun auf Platz 13 abgerutscht und haben nur noch einen mageren Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.

"Wir akzeptieren die Situation und arbeiten ruhig und sauber weiter", sah Sven Mislintat (48) trotz allem keinen Grund zur Panik.

Der Sportdirektor vertraut seinem Coach sowieso blind. Immerhin sprach er Matarazzo schon vor der Saison eine Jobgarantie aus.

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Allerdings scheint er eine aufkommende Unruhe im Umfeld zu befürchten. Zumindest richtete er nach der Pleite via Instagram das Wort an die Anhänger:

"Fans. Spieler. Trainer. Staff. Executives. Wir gewinnen und verlieren zusammen. Ein Wir, ein Team, ein Klub! Und Samstag gehen wir wieder raus, mit allen und allem was wir haben!"

Von den Fans erwartet der Sportdirektor derweil ein volles Stadion gegen Arminia Bielefeld (Samstag, 15.30 Uhr/Sky). Er hofft auf "40.000+" Zuschauer: "Lasst Eure Energie, wie gegen Union, wieder unsere werden."

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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