Vor VfB-Schlüsselspiel gilt es, sich "nicht in Gedanken zu verstricken"

Stuttgart - Der Motor des VfB Stuttgart stottert noch gewaltig!

Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat (48) ist mit der bisherigen Punkteausbeute nicht zufrieden.
Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat (48) ist mit der bisherigen Punkteausbeute nicht zufrieden.  © Tom Weller/dpa

Aus den ersten fünf Partien haben die Schwaben nur magere vier Punkte erbeutet. Zu wenig, wie Sportdirektor Sven Mislintat (48) nach der 1:3-Heimpleite gegen Bayer 04 Leverkusen zugab: "Das ist kein Schnitt, der auf 40 Punkte herausläuft."

Somit steht der VfB am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen den VfL Bochum unter Zugzwang. Doch auch der Stuttgarter Gegner geht angeschlagen in die Partie.

So steht der Aufsteiger aktuell auf dem 17. Tabellenplatz und musste am vergangenen Spieltag eine satte 0:7-Klatsche beim FC Bayern München hinnehmen.

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Kein Grund in den Augen Mislintats aber, das Duell an der Castroper Straße auf die leichte Schulter zu nehmen.

Im Gegenteil: "Das ist kein Selbstläufer, sondern knallharte Arbeit", sagte der Sportdirektor im kicker.

VfB-Profi Atakan Karazor kehrt als Bundesligaspieler nach Bochum zurück

Will gegen seinen Ex-Klub Bochum in der Startelf stehen: Atakan Karazor (24).
Will gegen seinen Ex-Klub Bochum in der Startelf stehen: Atakan Karazor (24).  © Tom Weller/dpa

Einer, der sich im Ruhrpott auskennt, ist Atakan Karazor (24). Der Stuttgarter Sechser, der im Sommer 2019 von Holstein Kiel an den Neckar wechselte, ist in Essen geboren.

20 Kilometer weiter, in Bochum, nahm sein Traum vom Profifußballer Formen an. Dort durchlief er die Jugendmannschaften.

"Ich war da früher im Stadion Balljunge", erzählte der 24-Jährige. "Um so schöner" für "Ata", wie ihn alle nur nennen, als Bundesligaspieler dorthin zurückzukehren.

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Dass es gegen den VfL nicht einfach wird, dass weiß auch Karazor. Nach dem Leverkusen-Spiel sagte er, es sei jetzt wichtig, die deftige Pleite "zu vergessen und sich nicht in Gedanken zu verstricken." Nur dann könne man gegen den VfL frei aufspielen.

Ob Karazor, wie zuletzt gegen B04 und Eintracht Frankfurt (1:1), erneut in der Startelf stehen wird?

Seiner Familie, von der vermutlich einige von der Tribüne aus zuschauen werden, wäre es zu wünschen.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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