Weltmeister Sami Khedira denkt an Juventus-Abschied

Turin/Stuttgart - Schwierige Zeiten für Sami Khedira (33)! Der Weltmeister von 2014 spielt bei Juventus Turin keine Rolle mehr.

Sami Khedira (33) soll über einen Wechsel nachdenken.
Sami Khedira (33) soll über einen Wechsel nachdenken.  © Marius Becker/dpa

So gab ihm Trainer Andrea Pirlo (41) in der aktuellen Saison der Serie A bisher keine einzige Minute Spielzeit.

Eine Situation, mit der sich Khedira natürlich nicht zufriedengeben kann.

Deshalb soll der Stuttgarter Meisterspieler von 2007 über einen Wechsel im Winter nachdenken, wie die Bild berichtet.

Wo es für den Ex-VfB-Star hingehen soll, sei demnach dagegen völlig offen. Einzig ein Wechsel in die USA oder zu anderen nicht-europäischen Klubs gelte als unwahrscheinlich.

Dass Khedira Wechselwünsche hegt, ist allerdings nicht neu. Schon im Sommer wurde über seinen Italien-Abgang spekuliert.

Auslöser waren viele Verletzungen, womit der Ex-Nationalspieler zu kämpfen hatte und die ihn beim italienischen Rekordmeister immer wieder zurückwarfen.

So war er vergangenen Sommer von einer Adduktorenverletzung so stark gebeutelt, dass er Juventus zwei Monate fehlte und 2019 unterzog er sich wegen anhaltenden Knieproblemen sogar zwei Operationen - wieder fiel er monatelang aus.

Hinzu kam eine Herz-OP wegen Rhythmusstörungen (TAG24 berichtete).

Kehrt Sami Khedira zum VfB Stuttgart zurück?

Aufgrund dieser vielen Rückschläge verlor Khedira seinen Stammplatz bei Juventus Turin. Doch durch die Unzufriedenheit des ehemaligen Nationalspielers machten sich Fans eines Bundesligisten schon im Sommer plötzlich Hoffnung: Könnte der verlorene Sohn zum VfB Stuttgart zurückkehren? Immerhin hat der gebürtige Stuttgarter beste Erinnerungen an seine Heimat: Mit den Schwaben wurde der Mittelfeldspieler im Jahr 2007 an der Seite von Thomas Hitzlsperer (38) und Mario Gomez (35) Deutscher Meister.

Dennoch gilt eine Rückkehr weiterhin als ausgeschlossen. Wie schon im Sommer würde dem VfB wohl das Geld fehlen - und der jüngste ist Khedira schließlich auch nicht mehr.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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