Nach Kritik stellt Wolfsburg-Stürmer Weghorst klar: "Bin kein Corona-Leugner"!

Wolfsburg - Er sorgte für Diskussionen! Eine Woche nach seinem viel kritisierten Auftritt im ZDF-Sportstudio hat sich Stürmer Wout Weghorst (28) vom VfL Wolfsburg eindeutig vom Vorwurf der Corona-Leugnung distanziert.

Wolfsburgs Stürmer Wout Weghorst (28) erklärte sich nach seinem umstrittenen Auftritt im ZDF-Sportstudio.
Wolfsburgs Stürmer Wout Weghorst (28) erklärte sich nach seinem umstrittenen Auftritt im ZDF-Sportstudio.  © dpa/Swen Pförtner

"Ich möchte ganz klar sagen: Ich bin kein Corona-Leugner. Da sind weltweit Leute daran gestorben, was erschütternd ist", sagte der Niederländer am Sonntagabend in einem Interview des NDR-Fernsehens.

"So wie ich das jetzt formuliere, hätte ich das direkt machen müssen. Die Fragen haben mich überrascht. Und es ist nicht meine eigene Muttersprache. Dementsprechend habe ich da die letzten Tage viel drüber nachgedacht und kann mich jetzt besser ausdrücken."

Hintergrund der ganzen Aufregung ist ein bereits im Dezember von Weghorst geteilter und später wieder gelöschter Instagram-Beitrag einer Impfgegnerin, von dem sich der Torjäger im ZDF-Sportstudio auch auf Nachfrage inhaltlich nicht distanzierte.

In dem Beitrag hatte es seinerzeit geheißen: "Stell dir vor, es gibt einen Impfstoff, der so sicher ist, dass du bedroht werden musst, ihn zu nehmen - für eine Krankheit, die so tödlich ist, dass man getestet werden muss, um zu wissen, dass man sie hat."

Weghorst wurde in der vergangenen Woche zunächst zu einem Gespräch mit dem Wolfsburger Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke (57) gebeten. Für den Bundesligisten ist die Sache damit vom Tisch.

Der Stürmer selbst wollte sich aber noch einmal öffentlich erklären. "Ich habe direkt nach der Sendung Samstagabend das Gefühl gehabt: Hatte ich die richtigen Worte, habe ich das Richtige gesagt?", sagte Weghorst dem NDR. "Dann habe ich die nächsten Tage alles gesehen, im Internet und auf Instagram und auch in Holland wurde viel darüber gesagt. Und ich bin dann auch keiner, den das kalt lässt."

Titelfoto: dpa/Swen Pförtner

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