HC Elbflorenz will Heimspiele zur Wiedergutmachung nutzen

Dresden - Gut ist beim HC Elbflorenz sicherlich noch nicht wieder alles. Nach dem ersten Sieg nach zuvor neun Spielen ohne vom vergangenen Samstag in Hüttenberg (26:25) geht es aber endlich wieder bergauf. Und das gilt es, auch diese Woche unter Beweis zu stellen.

Karsten Wöhler (48. Mitte) will mit Heimsiegen wieder für eine neue Euphorie und mehr Zuschauer sorgen.
Karsten Wöhler (48. Mitte) will mit Heimsiegen wieder für eine neue Euphorie und mehr Zuschauer sorgen.  © Lutz Hentschel

"Normalerweise können wir das Spiel in Hüttenberg anders beenden, aber normal ist halt gerade nicht", gab aber Rico Göde am Donnerstag noch einmal zu bedenken. Doch der HCE-Coach stellte auch fest: "Natürlich hilft dieser Sieg. Den Bock haben wir jetzt hoffentlich umgestoßen. Ein Sonnenstrahl macht aber noch keinen Frühling. Also gilt es gegen Lübeck nachzulegen."

Am Sonntag (17 Uhr) ist der VfL Lübeck-Schwartau zu Gast in der BallsportArena. Dann soll es auch endlich wieder den ersten Heimsieg nach langer Zeit geben - nicht nur, weil der HCE dann auch in der Tabelle an den ein Punkt besseren Nordlichtern vorbeiziehen könnte.

"Egal welche Sportart, Erfolg ist einfach wichtig für die Emotionen. Man kann es nicht genau messen, aber Fakt ist: Wenn wir zu Hause unsere Spiele gewinnen, ordentlich mit Leidenschaft auf der Platte auftreten, dann kommen auch die Fans", stellte Karsten Wöhler (48), Manager und Sportlicher Leiter fest: "Das ist die beste Werbung für unseren Sport."

HC Elbflorenz hat noch vier Heimspiele bis zum Jahreswechsel

Arseniy Buschmann (30) und seine Team-Kollegen hoffen, dass mit zwei oder drei Heimsiegen eine Euphorie aufgebaut werden kann und die Fans reichlich kommen.
Arseniy Buschmann (30) und seine Team-Kollegen hoffen, dass mit zwei oder drei Heimsiegen eine Euphorie aufgebaut werden kann und die Fans reichlich kommen.  © Lutz Hentschel

Vier Heimspiele sind es noch bis zum Jahreswechsel, fünf Partien insgesamt, auch wenn das Auswärtsspiel gegen den HC Motor Zaporizhzhia in Düsseldorf außerhalb der Wertung stattfindet.

Wöhler: "Bis Ende des Jahres können wir mit einer Serie wohl noch vieles wiedergutmachen. Das muss das Ziel sein: Mit zwei oder drei Heimsiegen eine Euphorie aufbauen."

Doch am Ende geht es nicht nur um die Tabelle und um die Versöhnung mit den Fans. Selbstverständlich spielen auch die Einnahmen eine Rolle.

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"Das ist einfach so", gab auch Wöhler zu. "Es ist generell schwer, auch in den anderen Sportarten, die Leute wieder in die Halle zu bewegen. Wenn die sportliche Leistung stimmt, Fans und Sponsoren mit einem guten Gefühl nach Hause gehen, dann wird das auch wieder leichter."

Gerade einmal rund 800 Tickets wurden im Vorverkauf abgesetzt - weniger als vor der Partie gegen Dormagen vor eine Woche. Da geht noch was!

Titelfoto: Lutz Hentschel

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