Verdiente Niederlage: HC Elbflorenz verliert in Bietigheim

Bietigheim - Das war eigentlich anders gedacht! Den dritten Sieg in Folge sollte es für den HC Elbflorenz gegen die SG BBM Bietigheim geben, am Ende kassierte das Team von Rico Göde aber eine 31:33 (11:16)-Niederlage. Die war auch absolut verdient.

Enttäuschung bei Marek Vanco (M.), während im Hintergrund die Bietigheimer verdient feiern.
Enttäuschung bei Marek Vanco (M.), während im Hintergrund die Bietigheimer verdient feiern.  © Dinkelacker/PIX-Sportfotos

"Wir haben in den ersten Partien gesehen, dass wir richtig guten Handball spielen und viel erreichen können, wenn wir voll da sind. Allerdings haben wir auch gesehen, dass es nicht reicht, wenn wir fünf oder zehn Prozent, so wie gegen Würzburg, runterschalten", erklärte Co-Kapitän Marek Vanco vor dem Spiel.

Doch die guten Vorsätze nützten nichts, denn die Hausherren gingen in der Sporthalle am Viadukt durch Nikola Vlahovic in Führung und gaben die auch nicht mehr her.

Grundlagen dafür: Die immer wieder schnell vorgetragenen Angriffe über Dominik Claus (sechs Tore), Alexander Velz (fünf) und Juan de la Pena (fünf), sowie die überragende Torwartleistung von Konstantin Poltrum, der die Dresdner mit seinen 13 gehaltenen Würfen immer wieder zur Verzweiflung brachte.

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Egal ob vom Kreis oder aus der zweiten Reihe: Poltrum war nur schwer zu überwinden. Zudem fand der HCE ohne Nils Kretschmer und Kapitän Sebastian Greß, der sein erstes Kind erwartet und daher in Dresden blieb, nicht wirklich seinen Rhythmus.

Die SG BBM baute ihren Vorsprung kontinuierlich aus, weswegen es mit 11:16 in die Kabine ging.

HCE-Coach Rico Göde gesteht ein: "Bietigheim hat das besser gemacht"

Nach dem Wiederanpfiff zog Bietigheim bis auf 19:13 davon, HCE-Keeper Marino Mallwitz (fünf Paraden) bekam nur wenig Würfe zu fassen. Erst nach dem Wechsel zu Marius Noack, der noch sieben Würfe abwehrte, kam das Göde-Team noch einmal auf zwei Tore ran.

Letztlich stand aber eine völlig verdiente Niederlage, die der HCE-Coach vor allem im Abwehrspiel ausmachte: "Wir haben nicht gut verteidigt, Bietigheim hat das besser gemacht, vor allem im Eins-gegen-Eins mit richtig Qualität im direkten Kontakt."

Titelfoto: Dinkelacker/PIX-Sportfotos

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