Bitteres Aus in der ersten DHB-Pokal-Runde: HC Elbflorenz unterliegt dem HSV Hamburg

Hamburg - Zweitligist HC Elbflorenz musste in der ersten Runde des DHB-Pokals die Segel streichen. Die Mannschaft von Chefcoach Rico Göde verlor bei Bundesliga-Aufsteiger HSV Hamburg mit 25:30 (14:14).

Der Blick von Regisseur Sebastian Greß geht nach unten. Der HC Elbflorenz ist in der ersten Runde des DHB-Pokals ausgeschieden.
Der Blick von Regisseur Sebastian Greß geht nach unten. Der HC Elbflorenz ist in der ersten Runde des DHB-Pokals ausgeschieden.  © Lutz Hentschel

Es war in der ersten Halbzeit ein hart umkämpfter Fight. Die Gastgeber machten nach 35 Sekunden das erste Tor. Rene Zobel, der als einziger der Dresdner Neuzugänge in der Startformation stand, sorgte fürs 1:1.

Die Gäste zeigten sich abgezockt, effektiv im Angriff und zogen mit drei Treffern in Folge auf 5:2 davon. Nach 13 Minuten, beim Stand von 6:5, war das Spiel für Zobel beendet. Nach hartem Foul sah er glatt Rot.

Die Partie war absolut ausgeglichen, HCE-Keeper Max Mohs glänzte mehrfach mit tollen Paraden, traf obendrein ins verwaiste Hamburger Tor.

Dank Huhnstock! Der HC Elbflorenz feiert seinen ersten Saisonsieg
HC Elbflorenz Dank Huhnstock! Der HC Elbflorenz feiert seinen ersten Saisonsieg

Die Gastgeber wechselten nach 22 Minuten den Keeper. Für den langjährigen Auswahltorhüter Johannes Bitter rückte Jens Vortmann zwischen die Pfosten.

Ein Klassenunterschied zwischen den beiden Teams war nicht zu sehen. Mit 14:14 ging es in die Pause.

HCE-Coach Rico Göde: "Wir müssen aus dem Spiel lernen."

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Vortmann parierte gegen Sebastian Greß und Ivar Stavast, Hamburg traf jeweils im Gegenzug. Und bestrafte zudem die sich häufenden (technischen) Fehler der Gäste.

Beim 18:23-Rückstand (49.) nahm Göde seine zweite Auszeit. Die Niederlage war allerdings nicht mehr zu verhindern.

Erfolgreichster Werfer der Dresdner war Lukas Wucherpfennig (7/4 Tore), bei den Hamburgern Niklas Weller (10/6).

Erster Kommentar von Rico Göde: "Wir waren in der ersten Halbzeit besser in der Abwehr. In der zweiten Hälfte machen wir mehr Fehler, verlieren bissel den Kopf. Das nervt. Wir müssen aus dem Spiel lernen."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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