HC-Elbflorenz-Coach Göde lobt nach Sieg den Kontrahenten

Dresden - Rico Göde kam nach dem 26:22-Sieg seines HC Elbflorenz gegen den TV Hüttenberg gut gelaunt zur Pressekonferenz. Und seine ersten Worte galten dem Kontrahenten.

TVH-Coach Johannes Wohlrab hatte sich eine ganz spezielle Taktik ausgedacht.
TVH-Coach Johannes Wohlrab hatte sich eine ganz spezielle Taktik ausgedacht.  © Lutz Hentschel

"Sieben gegen sechs ist eine Variante, die uns überrascht hat. Das 60 Minuten durchzuziehen und nur fünf technische Fehler zu machen - chapeau, wie ihr das gelöst habt, vor allem wenn man überlegt wie die Woche bei euch gelaufen ist", meinte er zu seinem Kollegen Johannes Wohlrab.

Dessen Team hatte vor der Partie vier Tage in Corona-Quarantäne verbringen müssen, nur am Freitag einmal trainiert - und zwar die Variante 7. Feldspieler, bei der sich der TVH sechs Bälle ins verwaiste Gehäuse einfing und selbst nur 22 Treffer erzielte.

"Das ist ein bisschen wenig, wir haben zu viele Chancen liegenlassen. Zudem hat Mario Huhnstock in der zweiten Halbzeit eine überdurchschnittliche Leistung geboten", meinte Wohlrab.

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Apropos Huhnstock: Der war in der 40. Minute gekommen, Göde hatte Max Mohs den Vorzug gegeben.

Rico Göde war phasenweise unzufrieden mit seinem Team, das mit der überraschenden Sieben-gegen-sechs-Variante der Hüttenberger Probleme hatte. Toll die Worte des HCE-Coachs zur Leistung der Gäste nach der Partie.
Rico Göde war phasenweise unzufrieden mit seinem Team, das mit der überraschenden Sieben-gegen-sechs-Variante der Hüttenberger Probleme hatte. Toll die Worte des HCE-Coachs zur Leistung der Gäste nach der Partie.  © Lutz Hentschel

Vor allem Sebastian Greß drehte beim HC Elbflorenz richtig auf

Max Mohs (r., mit Nils Kretschmer) hielt nicht schlecht, was sieben Paraden bewiesen, musste nach 40 Minuten dennoch für Mario Huhnstock Platz machen.
Max Mohs (r., mit Nils Kretschmer) hielt nicht schlecht, was sieben Paraden bewiesen, musste nach 40 Minuten dennoch für Mario Huhnstock Platz machen.  © Lutz Hentschel

Das "Bauchgefühl" habe dafür den Ausschlag gegeben: "Max hatte uns den Punkt in Hüttenberg geholt und auch heute hat er das nicht schlecht gemacht."

Dennoch stellte Göde dann den Kapitän zwischen die Pfosten.

Dessen Paraden wirkten sich auch auf den Dresdner Angriff aus, vor allem Sebastian Greß drehte richtig auf.

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"Wenn der Torhüter zwei, drei Bälle hält, hast du vorn nicht den Druck, immer noch eins drauflegen zu müssen. Das gibt mehr Sicherheit", meinte der achtfache Torschütze, der noch eine Lanze für Mohs brach: "So war das vor der Pause auch mit Max. Er hat nicht schlecht gehalten."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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