HC Elbflorenz dreht Rückstand bei Zittersieg: Keeper Huhnstock treibt die Eulen zur Verzweiflung!

Dresden - 45 Minuten lief der HC Elbflorenz in einem verrückten Spiel einem Rückstand hinterher. Am Ende feierten Julius Dierberg, Mario Huhnstock & Co. unter dem Jubel von 1279 Zuschauern einen 25:24-Heimsieg gegen Bundesliga-Absteiger Eulen Ludwigshafen.

Neun Würfe, neun Tore - darunter fünf Siebenmeter, Julius Dierberg war der erfolgreichste Dresdner Torschütze, glänzte mit 100 Prozent Effektivität.
Neun Würfe, neun Tore - darunter fünf Siebenmeter, Julius Dierberg war der erfolgreichste Dresdner Torschütze, glänzte mit 100 Prozent Effektivität.  © Lutz Hentschel

Nach sieben Minuten hatte der HCE 2:1 geführt, kassierte dann aber fünf Treffer in Folge - 2:6. Die Abwehr bekam keinen Zugriff auf die Gäste-Angreifer um Hendrik Wagner (insgesamt 7 Treffer).

Mitte der ersten Hälfte rückte Huhnstock für Max Mohs zwischen die Pfosten und sorgte mit seinen Paraden für deutlichen Rückhalt. Zudem zeigte sich Dierberg nicht nur bei seinen Siebenmetern glänzend aufgelegt.

Elbflorenz kämpfte sich auf 11:12 (28.) heran, doch die Eulen schlugen bis zur Pause noch zweimal zurück. Mit 11:14 ging es in die Kabinen.

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Nach dem Seitenwechsel leisteten sich die Gastgeber mehrfach unnötige Fehler im Angriff. Angetrieben von den lautstarken Fans glich der HCE dann aber nach zwei Kontertoren von Dierberg und einem Treffer von Sebastian Greß zum 20:20 aus.

Nils Kretschmer macht den 13. Saisonsieg für den HC Elbflorenz perfekt

Mario Huhnstock ballt die Siegerfaust. Der HCE-Torwart, der heute seinen 36. Geburtstag feiert, trieb die Eulen in der Schlussphase zur Verzweiflung.
Mario Huhnstock ballt die Siegerfaust. Der HCE-Torwart, der heute seinen 36. Geburtstag feiert, trieb die Eulen in der Schlussphase zur Verzweiflung.  © Lutz Hentschel

Die Halle kochte fast über, als Dierberg per Siebenmeter das 22:21 (52.) markierte. Die Eulen verzweifelten in der Schlussphase ein ums andere Mal am überragenden Huhnstock (12 Paraden, 52 Prozent gehaltene Bälle).

Ivar Stavast sah nach 58 Minuten die Rote Karte. Doch als Nils Kretschmer 90 Sekunden vor Schluss zum 25:22 zuschlug, war der 13. Saisonsieg perfekt.

"Heute hat es gefunkt in der Halle. Die Fans haben uns unglaublich gepusht. Das Zusammenspiel zwischen Zuschauern und Spielern war cool", freute sich der neunfache Torschütze Dierberg.

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Und applaudierte Keeper Huhnstock: "Marios Paraden waren für uns sehr, sehr, sehr wichtig!"

Titelfoto: Lutz Hentschel

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