HC Elbflorenz: Emanuel lässt die Halle überkochen

Dresden - "Schlimmer kann's nicht werden!" Das dachte Oskar Emanuel (23), als er mit seinem HC Elbflorenz vor heimischem Publikum gegen den VfL Gummersbach nach zwölf Minuten 2:10 zurücklag. Doch die Dresdner berappelten sich und der Rechtsaußen spielte eine ganz entscheidende Rolle beim 30:29 über den Bundesliga-Aufsteiger.

Oskar Emanuel (23) brachte die Halle mit seinem Siegtreffer zum Explodieren.
Oskar Emanuel (23) brachte die Halle mit seinem Siegtreffer zum Explodieren.  © Lutz Hentschel

In den letzten Minuten vor der Pause verkürzte Emanuel den Rückstand mit drei Toren in Serie auf nur noch vier. "Einen von außen und dann zwei aus dem Rückraum - toll, wie er das gemacht hat", lobte Coach Rico Göde den 23-Jährigen.

Und schließlich war es Emanuel auch noch vorbehalten, die Halle zehn Sekunden vor Ultimo mit seinem fünften Treffer zum Explodieren zu bringen, von rechts warf er den Ball im Fallen ins verwaiste VfL-Tor.

"Ein schönes Gefühl", meinte Oskar und gab zu: "Da war auf jeden Fall Erleichterung dabei, als der Ball drin war."

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Gezittert habe die Hand bei dem Wurf zwar nicht, "aber ich habe versucht, noch möglichst weit nach vorn zu springen, damit ich nicht aus elf Metern werfen muss, weil das ja doch noch ein bisschen weiter weg vom Tor war". Gedacht, getan, getroffen!

"Diesen letzten Treffer hat sich 'Ossi' erarbeitet", meinte Göde und zeigte sich beeindruckt von Emanuels Vorstellung: "Glückwunsch für diese Leistung in Angriff und Abwehr!"

Titelfoto: Lutz Hentschel

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