HC Elbflorenz heiß auf das Derby: Ex-Auer prophezeit "geiles Kampfspiel"

Dresden - Die Vorfreude ist riesig! Dass das heiße Sachsen-Derby zwischen dem HC Elbflorenz und dem EHV Aue in dieser Saison zweimal der Corona-Pandemie zum Opfer fiel und verschoben werden musste, hatte allseits für Enttäuschung gesorgt. Jetzt ist die Freude auf das Prestige-Duell umso größer. Die Hoffnung auf Zuschauer ist allerdings erneut geplatzt.

Trainer Rico Göde.
Trainer Rico Göde.  © Lutz Hentschel

"Wir vermissen die Fans sehr. Ohne unsere Zuschauer hätten wir es vielleicht nicht geschafft, in den vergangenen Jahren in der 2. Bundesliga zu bleiben. Sie haben immer für Stimmung gesorgt, uns nach vorn getrieben", sagt Dresdens Linksaußen Julius Dierberg.

"Aber wir wollen natürlich auch ohne Zuschauer gegen Aue gewinnen."

Die Brisanz wird noch dadurch verstärkt, dass mit Mindaugas Dumcius und Phillip Jungemann zwei Ex-Auer jetzt wichtige Säulen beim HCE sind.

Auf der anderen Seite reist der EHV mit zwei ehemaligen Dresdnern im Kader an: Torjäger Adrian Kammlodt und Gabriel De Santis.

Jungemann weiß: "Das wird ein geiles Kampfspiel. Aue kommt mit zuletzt drei Siegen zu uns. Wir sind auch sehr gut drauf. Es wird um jeden Zentimeter gehen. Dieses Duell entscheiden die Abwehrreihen."


Hier stoppen die beiden Ex-Auer Phillip Jungemann und Mindaugas Dumcius (hinten v.l.) sowie Sebastian Greß gemeinsam Rimpars Michael Schulz. So kampfstark wollen die Dresdner auch heute gegen Aue agieren.
Hier stoppen die beiden Ex-Auer Phillip Jungemann und Mindaugas Dumcius (hinten v.l.) sowie Sebastian Greß gemeinsam Rimpars Michael Schulz. So kampfstark wollen die Dresdner auch heute gegen Aue agieren.  © HMB Media/Heiko Becker

Dass sich die beiden Kontrahenten diesmal nicht im Kampf gegen den Abstieg, sondern als Tabellen-Vierter und -Siebenter gegenüberstehen, kommentiert HCE-Coach Rico Göde so: "Mir geht es um die Punkte, nicht um die Platzierung. Die Tabelle ist derzeit ohnehin nicht ganz aussagefähig. Da schauen wir am Saisonende drauf."

Titelfoto: HMB Media/Heiko Becker

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