HC Elbflorenz kassiert bittere Niederlage! Toller Fight wird am Ende nicht belohnt

Dresden - Zweites Spiel des HC Elbflorenz unter Corona-Vorzeichen (vier Spieler und das Trainerteam in Quarantäne!). Wie schon beim Remis in Hamm-Westfalen boten die Dresdner auch gegen die HSG Nordhorn-Lingen eine tolle Leistung, wurden aber am Ende nicht belohnt - 26:27.

Sebastian Greß (M.) hatte seinen Anteil an der 13:11-Pausenführung des HCE.
Sebastian Greß (M.) hatte seinen Anteil an der 13:11-Pausenführung des HCE.  © Lutz Hentschel

In einem temporeichen Spiel tat sich der HCE im Angriff gegen eine aufmerksame Gäste-Abwehr zunächst schwer. Vieles blieb Stückwerk - nach 15 Minuten waren erst vier Dresdner Tore gefallen (4:7).

Aber Stück für Stück arbeitete sich der HCE vor 804 Zuschauern in die Partie. 4:1-Phase mit Toren von Henning Quade, zweimal Lukas Wucherpfennig und erneut Quade - 8:8 (22.).

Während der HCE in der Abwehr - wieder mit dem Innenblock Nils Kretschmer/Arseniy Buschmann - und im Angriff immer besser wurde, verloren die Gäste ihre Linie, warfen überhastet und unplatziert oder scheiterten am gut aufgelegten Mario Huhnstock (zwölf Paraden).

HC Elbflorenz verliert Kapitän Huhnstock
HC Elbflorenz HC Elbflorenz verliert Kapitän Huhnstock

Ein Doppelpack von Sebastian Greß und Ivar Stavast brachte eine 13:11-Pausenführung.

Der zweite Durchgang begann mit Rot für den bis dahin besten Gäste-Schützen. Nach grobem Foul gegen Stavast musste Georg Pöhle (vier Tore) vom Parkett (34.).

HCE-Keeper Mario Huhnstock zeigte einige gute Paraden, konnte die Heimpleite aber auch nicht verhindern.
HCE-Keeper Mario Huhnstock zeigte einige gute Paraden, konnte die Heimpleite aber auch nicht verhindern.  © Lutz Hentschel

HC Elbflorenz und HSG Nordhorn-Lingen liefern sich umkämpftes Match

Henning Quade (v.-l.) und Julius Dierberg (v.-r.) waren nach der denkbar knappen Niederlage enttäuscht.
Henning Quade (v.-l.) und Julius Dierberg (v.-r.) waren nach der denkbar knappen Niederlage enttäuscht.  © Lutz Hentschel

Aber es blieb eng. Nach zwei Fehlwürfen von Mindaugas Dumcius stand es nur noch 19:18 (45.), dann folgte der Gleichstand (21:21/49.). Beim 23:22 (52.) musste Kretschmer nach seiner dritten Zeitstrafe runter.

Die Schlussphase bot Dramatik pur! Markus Stegefelt setzte einen Siebenmeter für Nordhorn an die Latte, Buschmann traf zum 24:22 (53.).

Die HSG schlug zurück - 24:24 (55.). Julius Dierberg stellte auf 25:24, Huhnstock zeigte zwei Paraden binnen drei Sekunden, dann fiel doch das 25:25. Wucherpfennig versemmelte vom Punkt, Zeitstrafe für Greß und schon stand es 25:26 (59.).

HC Elbflorenz holt Keeper Marino Mallwitz!
HC Elbflorenz HC Elbflorenz holt Keeper Marino Mallwitz!

Dumcius verwarf, Wucherpfennig (7/3) traf 30 Sekunden vorm Abpfiff per Siebenmeter zum 26:26, aber Nordhorn hatte das letzte Wort - 26:27.

Manager Karsten Wöhler, der wieder für Coach Rico Göde in die Bresche sprang: "Kein Vorwurf an die Jungs, sie haben alles gegeben. Wir hätten einen Punkt verdient gehabt. Ich bin stolz auf die Mannschaft."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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