HC Elbflorenz mit Mathematik zum Sieg? Bangen um Keeper Mohs

Dresden - Mit TuSEM Essen kommt am Sonntag eines der Top-Teams der 2. Liga in die BallsportARENA. Wie kann der HC Elbflorenz den Rheinländern, die mit zwei Erfolgen in die Saison gestartet sind, Paroli bieten, den Favoriten schlagen? Vielleicht hilft ja die Mathematik.

HCE-Keeper Max Mohs quält sich aktuell mit Rückenschmerzen rum, sein Einsatz gegen Essen steht auf der Kippe.
HCE-Keeper Max Mohs quält sich aktuell mit Rückenschmerzen rum, sein Einsatz gegen Essen steht auf der Kippe.  © Lutz Hentschel

Offensivleistung (29 Tore) vom Spiel gegen Emsdetten + Defensivleistung (23 Gegentore) aus Großwallstadt = Sieg!

"Klingt gut, ich hätte nichts dagegen", meinte Trainer Rico Göde, gab aber zu bedanken: "Man kann die Abwehr von Emsdetten nicht mit der von Essen vergleichen. TuSEM wird es uns nicht so einfach machen. Und von Essen nur 23 zu kriegen ist schwierig, da die relativ oft den Ball in der Hand haben wollen."

Vize-Kapitän Sebastian Greß sieht den Kontrahenten als Team "mit großer Qualität, das hohes Tempo geht. Da kommt einiges auf zu, besonders im Rückzugsverhalten."

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Manager Karsten Wöhler geht von einer "ganz schweren Aufgabe" aus.

Personell bangt der HCE noch um Keeper Max Mohs, der Rückenproblem hat. Göde: "Wir hoffen, dass wir ihn fit kriegen. Wenn, wird das eine Punktlandung."

956 Zuschauer sind bei 3G-Regel zugelassen. Ob so viele kommen?

Wöhler: "Das muss erst wieder wachsen. Einem Favoriten zwei Punkte abzuknöpfen, wäre die beste Werbung."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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