HC Elbflorenz nach Heimpleite gegen TuS Ferndorf: "Wir werden nicht heulen!"

Dresden - "Über das Spiel gesehen haben wir einfach keine gute Abwehr gestellt", monierte der Coach des HC Elbflorenz, Rico Göde, nach der 30:32-Heimniederlage (16:15) gegen den TuS Ferndorf in der Dresdner BallsportArena.

Hier kann sich HCE-Spieler Jonas Thümmler (r.) mal durchsetzen und einen seiner fünf Treffer gegen Ferndorf erzielen.
Hier kann sich HCE-Spieler Jonas Thümmler (r.) mal durchsetzen und einen seiner fünf Treffer gegen Ferndorf erzielen.  © Lutz Hentschel

Dass seine Jungs ihr viertes Spiel binnen neun Tagen absolviert hatten und die Kraft etwas flöten ging, dies wollte der 39-Jährige nicht als Argument heranziehen: "Wir werden nicht heulen und das als Ausrede nehmen."

Die Gäste standen im Gegensatz zum Tabellenvierten sehr kompakt am Kreis und dies von Beginn an. Das bekam besonders Jonas Thümmler zu spüren. Die Ferndorfer griffen beherzt beim 27-Jährigen zu und setzten sein Shirt einem echten Belastungstest aus.

Zudem war er nicht so treffsicher. Keine zwei Minuten waren von der Uhr gelaufen, die Chance zur Führung war da, aber Thümmler verwarf völlig frei. Im Gegenzug machte es Josip Eres besser - 0:1.

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Es entwickelte sich eine enge Kiste. Kein Team konnte sich wirklich absetzen. Zumindest ging der HCE mit einer 16:15-Führung in die Halbzeit. Gödes Forderung, besser zu verteidigen, wurde nicht erhört. Erst in der 47. konnten die Ferndorfer mit zwei Toren "davonziehen".

Sie bauten diese Führung auf vier Treffer aus (25:29 aus Sicht der Hausherren). Das Göde-Team kam noch mal auf in den Schlussminuten.

"Da hätte ich mir gewünscht, dass hier 2000 Fans sitzen und mehr Druck auf dem Kessel ist", so der Coach. Doch die Halle war leer und Nils Kretschmer kassierte die Rote Karte. 48 Sekunden vor Schluss machte es Sebastian Greß (acht Tore/ bester Werfer) mit dem 30:31 noch mal spannend. Aber statt dem Ausgleich fiel durch Mattis Michel der Treffer zum 30:32-Endstand.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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